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Mattia Binotto (Ferrari): «Gegner werden stark sein»

Von Agnes Carlier
Ferrari-Teamchef Mattia Binotto

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto will den Vorsprung seiner Schützlinge Sebastian Vettel und Charles Leclerc auf die Mercedes-Rivalen nicht überbewerten. Er erwartet einen harten Fight um die Pole.

Das Ferrari-Duo Sebastian Vettel und Charles Leclerc war am Trainingsfreitag auf dem Bahrain International Circuit deutlich schneller als die Silberpfeil-Piloten Lewis Hamilton und Valtteri Bottas unterwegs. In der ersten Session, die noch in der Hitze des frühen Nachmittags stattgefunden hatte, war der junge Ferrari-Aufsteiger aus Monaco der Schnellste. Am Abend, bei repräsentativeren Bedingungen, war Vettel der flottere der beiden Stallgefährten.

Mercedes-Star Lewis Hamilton, der Probleme mit der Fahrzeugbalance bekundete und die drittschnellste Rundenzeit des Tages aufstellte, fehlten sechs Zehntel auf die Bestmarke des vierfachen Champions. Dennoch bleibt Ferrari-Präsident mit Blick aufs Qualifying vorsichtig. Der Italiener beschwichtigt: «Wir haben uns heute auf unsere Probleme von Melbourne konzentriert und die Massnahmen, die wir dagegen ergriffen haben.»

Binotto ist sich sicher: «Die Anderen werden im Qualifying stark sein, das ist ziemlich offensichtlich. In den GPS-Daten erkennt man anhand des Speeds auf den Geraden, dass wir mit unterschiedlichen Motor-Einstellungen unterwegs waren. Deshalb erwarte ich einen sehr harten Kampf um die Pole-Position.»

«Aber ich denke, es ist wichtiger, dass wir uns auf uns selbst konzentrieren», stellt der 49-jährige Ingenieur klar. «Wir konnten unsere Situation nach Australien verbessern. Das ist ein anderer Streckentyp, das spielt sicher eine Rolle bei der Frage, warum wir hier nicht die gleichen Probleme wie in Melbourne haben. Zum Teil geht das aber auch auf unsere Anpassungen zurück.»

Die Frage nach den Gründen für die enttäuschende Performance beim Saisonauftakt in Melbourne beantwortet Binotto folgendermassen: «Ich will da nicht zu sehr ins Detail gehen, was passiert ist, das ist unsere Sache. Ich habe viele Spekulationen in den Medien gesehen und ich denke, was ich gelesen habe, entspricht nicht ganz der Wahrheit. Wir haben keine Probleme mit der Kühlung, soviel kann ich versichern. In Australien hat eine Kombination verschiedener Faktoren zur Performance beigetragen. Dabei ging es um die Antriebseinheit, genauso wie um die Fahrzeug-Abstimmung und das Reifen-Management. Die Summe aller Faktoren hat dieses Ergebnis hervorgebracht.»

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