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Weber nach Schlaganfall: Gute und schlechte Tage

Von Andreas Reiners
Willi Weber mit Michael Schumacher

Willi Weber mit Michael Schumacher

Willi Weber erlitt im Juli einen Schlaganfall. Vom Arzt bekam er nun wieder Ruhe verordnet. Fans von Michael Schumacher können sich freuen: Weber hat ein Buch geschrieben.

Wilhelm «Willi» Weber, langjähriger Manager von Michael und Ralf Schumacher, hatte im Juli einen Schlaganfall erlitten. Der Deutsche verlor sogar seine Fähigkeit zu sprechen.

Weber verbrachte neun Tage auf der Intensivstation eines Stuttgarter Krankenhauses, danach musste er sich für drei Wochen in Reha begeben

Inzwischen ist der Erfolgsmanager wieder zuhause, wo er sich weiter erholt. «Ich habe gute und weniger gute Tage. Mein Arzt hat mir erstmal Ruhe verordnet. Ich habe wohl wieder zu schnell angefangen zu arbeiten – in unserer Firma und mit meinen Charity-Aktivitäten», sagte er dem Express. Und verriet, dass er sein Buch über Michaels und seine Karriere fertiggestellt habe: «Wenn es gut läuft, wird es zum Weihnachtsgeschäft erscheinen.»

Einen wichtigen Platz im Buch bekommt Schumachers erster Titel mit Ferrari im Jahr 2000. «Für mich war es Michaels wichtigster Titel überhaupt. Der erste Titel ist immer der wertvollste. Dann hat man ihn und dafür musste alles rund laufen. Das war ein Meilenstein», sagte Weber: «Das war so eine Riesen-Anspannung, die dann in Suzuka von uns allen abgefallen ist. Da haben wir mit Jean Todt und Ross Brawn in den Karaokehütten wild gefeiert und Michael hat richtig die Sau rausgelassen.»

Schumachers Titelrivale Mika Häkkinen sei sehr angespannt gewesen, «ihre Rivalität war damals groß», so Weber: «Das hat ihn schon mitgenommen und er brauchte ein bisschen, bis er das verdaut hatte. Aber dann ist er zu uns rübergekommen und hat fair gratuliert.»

Der erste Titel war dann der Startschuss für vier weitere mit Ferrari. «Es war schon vorher ein verschworener Haufen, aber durch diesen Erfolg hatten alle die Bestätigung. Es wurde etwas geboren, was vorher noch nie da war. Es herrschte eine permanente Wachsamkeit, alles wurde nicht einmal, sondern fünfmal überprüft, bis Michael happy war. Er hat alle zur Höchstleistung angetrieben.»


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