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Weltmeister Kimi Räikkönen: Viel Lob für Alfa Romeo

Von Mathias Brunner
Kimi Räikkönen im Alfa Romeo

Kimi Räikkönen im Alfa Romeo

​Nur Red Bull Racing-Honda hat am ersten Bahrain-Testtag mehr Kilometer angespult als Alfa Romeo: Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi sind mit der Arbeit am Modell C41-Ferrari zufrieden.

Formel-1-Weltmeister Kimi Räikkönen hatte vor dem Wintertest in Bahrain zum Besten gegeben: «Wir haben nur drei Tage für die Saisonvorbereitung. Also wird es elementar sein, dass wir das Maximum aus diesen drei Tagen schöpfen, der Test muss reibungslos verlaufen.»

Nach dem ersten Tag auf dem Bahrain International Circuit lässt sich feststellen: Der 21fache GP-Sieger aus Finnland und sein Alfa Romeo-Stallgefährte Antonio Giovinazzi sind da gut bedient – nur der Red Bull Racing-Honda-Renner von Max Verstappen hat in Bahrain mehr Runden gedreht, und die Rundenzeiten von Alfa dürfen sich ebenfalls sehen lassen.

Bahrain, Tag 1: Runden der Teams
Red Bull Racing-Honda 139
Alfa Romeo 131
Alpine 129
Ferrari 116
AlphaTauri-Honda 111
Aston Martin 97
McLaren 91
Haas 85
Williams 83
Mercedes 48

Kimi Räikkönen alleine legte am Morgen mehr als eine GP-Distanz zurück und sagt: «Das war eine feine Sache, wir hatten kein Problem. Die Verhältnisse waren ein wenig tückisch, die Bedingungen konnten sich von Kurve zu Kurve schlagartig ändern. Aber das war für alle das Gleiche. Wir hatten uns viel vorgenommen und konnten alles nach Wunsch durcharbeiten. Das ist ein guter Anfang, aber Rückschlüsse auf das Kräfteverhältnis im Feld würde ich daraus noch keine ziehen.»

Antonio Giovinazzi: «Die Basis stimmt, so darf es weitergehen. Nach drei Monaten ohne Formel 1 war es nicht leicht, wieder in einen Rhythmus zu kommen. Aber unsere gute Standfestigkeit hat geholfen, dass alles glatt lief.»

Alfa Romeo-Technikchef Jan Monchaux: «Ich bin sehr erfreut darüber, wie das heute gelaufen ist. Wir konnten die knapp bemessene Zeit optimal nutzen. Wind und Sand waren nicht hilfreich, weil es so schwieriger ist, das Verhalten das Rennwagens richtig zu deuten.»

Bahrain-Test, Tag 1

1. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:30,674 (139 Runden) Reifenmischung C3
2. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:30,889 (46) C3
3. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, 1:31,146 (129) C4
4. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:31,782 (46) Prototyp
5. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, 1:31,919 (57) C3
6. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:31,945 (68) C3
7. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:32,203 (45) C2
8. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, 1:32,231 (74) C3
9. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, 1:32,727 (37) C2
10. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:32,912 (42) C2
11. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, 1:33,242 (59) C3
12. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:33,320 (63) C3
13. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:33,742 (51) Prototyp
14. Roy Nissany (IL), Williams FW43B-Mercedes, 1:34,789 (83) C2
15. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, 1:34,798 (70) C3
16. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, 1:36,127 (15) C2
17. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, 1:36,850 (6) C2

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