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Rosberg-Rat an Lando Norris: Karting im Winter

Von Silja Rulle
Lando Norris gewann den GP von Abu Dhabi

Lando Norris gewann den GP von Abu Dhabi

So nah wie 2024 war Lando Norris dem Fahrer-WM-Titel noch nie. Doch der Brite musste sich Max Verstappen geschlagen geben. Nico Rosberg hat Tipps für Norris, wie es nächstes Jahr klappen kann – und er warnt ihn auch.

In Las Vegas verlor Lando Norris das Duell um den Fahrer-WM-Titel gegen Max Verstappen (Red Bull Racing). So nah wie 2024 kam der Brite von McLaren dem Titel für den besten Fahrer der Welt noch nie. Einer, der weiß, wie man sich den Pokal holt, hat einen Rat für Norris – und eine Warnung.

Im Formel-1-Podcast von Sky sagte Nico Rosberg, Weltmeister von 2016, mahnend: «Man weiß nie, wann man die nächste Chance hat, Weltmeister zu werden.»

Was der Deutsche damit meint: «Man hängt so sehr vom Team ab. Die Regularien werden sich 2026 so sehr verändern wie wohl noch nie in der Formel 1. Es ist verrückt! Es könnte wirklich das Team Letzter werden, das im Vorjahr noch Erster war, wenn sie komplett danebenliegen mit der Umsetzung der neuen Regeln, weil sich so viel verändert.»

Deswegen lautet der Rosberg-Rat an Norris: «Deshalb sollte er sich vorbereiten wie sonst was; jedes Detail, körperlich, mental, einen Mentalcoach nehmen, einen Psychologen. Das habe ich auch gemacht. Alles. Mit dem Team, den Winter durch fahren, Kartfahren gehen, die Fähigkeiten frisch halten, alles machen, was möglich ist.»

Denn: Wenn es 2025 mit stabilem Reglement nicht klappt, ist aktuell völlig unklar, wann Norris die nächste Chance bekommt. Mit den neuen Regeln ab 2026, die sowohl die Aerodynamik als auch die Motoren betreffen, dürfte das Feld ziemlich durcheinandergewirbelt werden. McLaren könnte den aktuellen Vorsprung verlieren.

Heißt also für Norris: Will er Weltmeister werden (und das will er natürlich), sollte er alles geben, um schon 2025 ans Ziel zu kommen!

Nachsaisontest Abu Dhabi

01. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:23,510 (134 Runden)
02. Carlos Sainz (E), Williams, 1:23,635 (146)
03. George Russell (GB), Mercedes, 1:23,789 (134)
04. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:23,856 (113)
05. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:23,873 (61)
06. Ayumu Iwasa (J), Racing Bulls, 1:24,100 (110)
07. Pato O’Ward (MEX), McLaren, 1:24,222 (116)
08. Jack Doohan (AUS), Alpine, 1:24,268 (137)
09. Paul Aron (EST), Alpine, 1:24,275 (121)
10. Esteban Ocon (F), Haas, 1:24,305 (119)
11. Luke Browning (GB), Williams, 1:24,375 (105)
12. Ryo Hirakawa (J), Haas, 1:24,435 (133)
13. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:24,440 (159)
14. Arthur Leclerc (MC), Ferrari, 1:24,576 (68)
15. Isack Hadjar (F), Red Bull Racing, 1:24,632 (125)
16. Lando Norris (GB), McLaren, 1:24,678 (84)
17. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:24,689 (127)
18. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:24,738 (130)
19. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:24,838 (72)
20. Jak Crawford (USA), Aston Martin, 1:24,997 (109)
21. Felipe Drugovich (BR), Aston Martin, 1:25,014 (146)
22. Frederik Vesti (DK), Mercedes, 1:25,159 (55)
23. Antonio Fuoco (I), Ferrari, 1:25,238 (73)

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