Formel 1: Keine Strafe für Lewis Hamilton

Mercedes: Wieso Rosberg besser fährt als Hamilton

Von Mathias Brunner
Nico Rosberg vor Lewis Hamilton

Nico Rosberg vor Lewis Hamilton

In vier der fünf letzten Rennen mit beiden Silberpfeilen im Ziel war Nico Rosberg besser platziert als Lewis Hamilton, einschliesslich Podeste in Indien und Abu Dhabi. Wieso?

Nico Rosberg hat einen guten Lauf: Der Wiesbadener kocht derzeit regelmässig seinen Mercedes-Stallgefährten Lewis Hamilton ab. Nur in Südkorea hatte der Engländer die Nase vorn (Fünfter, Rosberg auf Rang 7), sonst aber ist das die Ausnahme der Regel. Wenn wir den Japan-GP mal ausklammern (Hamilton out), dann zeigt Nico Rosberg seit Monza die besseren Leistungen: Sechster in Italien (Hamilton Neunter), Vierter in Singapur (Hamilton Fünfter), Zweiter in Indien (Hamilton Sechster), Dritter in Abu Dhabi (Hamilton Siebter). Warum ist das so?

BBC-Technikexperte Gary Anderson glaubt, den Grund gefunden zu haben: «Lewis ist unheimlich aggressiv, wenn er einem Gegner aufrückt. Er steckt dem dann richtiggehend im Getriebe, zackt mal hierhin, mal dorthin. Das malträtiert leider die Reifen. Ein solches Verhalten kostet zwanzig Prozent Abtrieb, es überhitzt die Reifen und es überhitzt den Wagen, weil die Kühler und die Bremsen nicht genügend Luft erhalten. Ich höre hin und wieder, Rosberg sei zu zögerlich. Aber die Ergebnisse rechtfertigen seine kluge Fahrweise. Ihn sehe ich nie am Heck eines Gegners kleben.»

Gary weiter: «Wenn die modernen Pirelli einmal überhitzt sind, dann erholen sie sich nicht mehr. Ich glaube, Hamilton fährt derzeit zu aggressiv. Man muss in einem Rennen das grosse Bild im Auge behalten, nicht nur eine Momentaufnahme. Weniger wäre bei Lewis etwas mehr.»

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