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Ferrari-Fans: Neue Formel 1 ist nur schwer verdaulich

Von Mathias Brunner
Fernando Alonso mit Simone Resta

Fernando Alonso mit Simone Resta

Ferrari lässt derzeit im Internet zur Frage abstimmen: Mögen Sie die neue Formel 1? Simone Resta, stellvertretender Chefdesigner, spricht über die Herausforderung Sepang.

Die Frage ist ganz einfach: Mögen Sie die neue Formel 1? Ferrari lässt im Rahmen des eigenen Internet-Auftritts dazu abstimmen, und gegenwärtig pendelt das Ergebnis bei – 63 Prozent nein, 37 Prozent ja.

In der von Argwohn geprägten Formel 1 liegt der Gedanke nahe: Was bezweckt Ferrari mit dieser Abstimmung? Wittern die Italiener möglicherweise, dass sie erneut kein WM-fähiges Auto gebaut haben und wollen sie jetzt schon von Problemen ablenken? Ein solches Vorgehen wäre im GP-Sport nicht ungewöhnlich.

Wie auch immer: Simone Resta, der stellvertretende Chefdesigner des berühmtesten Rennstalls der Welt, wälzt derzeit andere Fragen. Dem Italiener machen eher die klimatischen Voraussetzungen von Malaysia Sorgen. Denn nach gemässigten Temperaturen in Melbourne finden wir uns im Glutofen von Sepang wieder – 37 Grad sind an den kommenden Tagen ein normaler Wert.

Simone Resta sagt: «Dieses Rennen hat für mich drei Schwerpunkte: die Hitze, die möglichen Regenfälle, die schnellen Kurven. In Melbourne haben wir erkannt, dass der Ferrari F14 T in Sachen Kurventempo kein Sorgenkind ist. Wir sahen jedoch auch, dass wir in Sachen Topspeed nicht zu den Besten gehören, daran müssen wir arbeiten.»

«In Sepang haben wir viel mehr schnelle, flüssige Kurven als auf dem Strassenkurs im Albert-Park. Also kommt der Aerodynamik eine grössere Bedeutung zu. Wir werden zudem die Kühlung im Auge behalten müssen. So wichtig wie in Australien ist die Standfestigkeit. Darüber hinaus müssen wir uns den Pirelli-Reifen anpassen.»

Zur Erinnerung: Aufgrund der Hitze und der schnellen Kurve bringt Pirelli hier in Malaysia die härtesten beiden Mischungen zum Einsatz – also mittel und hart.

Simone Resta weiter: «Effizienz ist der Schlüssel zum Erfolg, das gilt sowohl für den Gebrauch der Antriebseinheit als auch für die Aerodynamik sowie den Umgang mit den Reifen. In Sachen Aerodynamik hat sich die Aufgabe der Techniker nicht geändert. Wir streben noch immer nach möglichst viel Abtrieb bei möglichst wenig Luftwiderstand. Generell bieten diese neuen Autos erheblich mehr Entwicklungspotenzial als die Rennwagen der vergangenen Jahre. Kurzfristig suchen alle Teams nach mehr Zuverlässigkeit, mittelfristig wird dann nach mehr Speed gesucht.»

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