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Romain Grosjean: «Lotus war am Morgen noch besser»

Von Vanessa Georgoulas
Lotus-Pilot Romain Grosjean beklagte sich über Boxenfunk: ««Es ist wirklich schlecht, wirklich sehr, sehr schlecht»

Lotus-Pilot Romain Grosjean beklagte sich über Boxenfunk: ««Es ist wirklich schlecht, wirklich sehr, sehr schlecht»

Romain Grosjean und Pastor Maldonado erlebten einen schwierigen Auftakt zum Silverstone-Rennen: Während der Venezolaner von einem zeitraubenden Motorenproblem heimgesucht wurde, kämpfte der Genfer mit seinem Auto.

Das Lotus-Team erlebte auch in Werksnähe keinen einfachen Trainingsfreitag. Auf dem Silverstone Circuit musste der Rennstall aus Enstone schon zu Beginn des ersten Trainings einen Motorenschaden bei Pastor Maldonado hinnehmen, der viel Zeit kostete. Der Venezolaner schaffte deshalb keine gezeitete Runde.

Doch auch für Romain Grosjean liefen die Probefahrten nicht nach Wunsch ab. Der französisch-schweizerische Doppelbürger schimpfte am Nachmittag entnervt in den Boxenfunk: «Es ist wirklich schlecht, wirklich sehr, sehr schlecht.» Als sein Renningenieur nachfragte, ob er damit die Fahrzeugbalance auf der Bremse oder etwas anderes meine, lautete seine Antwort: «Ich meine alles!»

Nach insgesamt 54 Runden und den Plätzen 12 und 15 auf den Zeitenlisten erklärte Grosjean: «Es gibt noch viel zu tun und in gewisser Hinsicht war ich am Morgen noch zufriedener mit meinem Auto. Wir haben am Nachmittag ziemlich viele verschiedene Fahrzeug-Abstimmungen ausprobiert, um die Aerodynamik zu verbessern, dabei haben wir auf einige Sachen zurückgegriffen, die wir in den ersten Rennen schon eingesetzt haben. Wir haben noch einen ziemlich grossen Haufen Arbeit zu erledigen, um herauszufinden, wo wir noch zulegen können.»

Maldonado, der am Nachmittag den 14. Platz auf der Zeitenliste belegte und insgesamt 37 Runden drehte, fasste zusammen: «Das war kein einfacher Start ins Wochenende, denn der frühe Motorendefekt bedeutete auch, dass mein Training sehr früh endete. Jeder im Team hat ganze Arbeit geleistet und den Motor ersetzt, sodass ich am Nachmittag gute Fortschritte machen konnte. Ich bin zuversichtlich, dass wir noch mehr aus dem Auto herausholen können, und wir werden natürlich wie gewohnt alles daran setzen, damit das auch passiert.»

Lotus-Einsatzleiter Alan Permane fügte an: «Der Tag startete nicht gut für uns, denn wir hatten neben dem Motorenproblem von Pastor auch Probleme, das Auto von Romain gut hinzubekommen. Wir haben auf den Nachmittag hin einiges verändert und beide Fahrer konnten so Fortschritte erzielen. Es gibt noch viel, das wir verbessern können, morgen kann es also noch ein Stück nach vorne gehen.»

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