MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Sotschi geprüft: FIA – keine Hürde für Russland-GP

Von Mathias Brunner
Die Pistenabnahme des russischen Rennkurses auf dem Olympia-Gelände von Sotschi ist ohne Schwierigkeiten verlaufen. Grand-Prix-Promoter Sergey Vorobyov ist sehr zufrieden.

Freitag, der 10. Oktober, ist für Russland motorsportlich ein historischer Tag: dann rücken erstmals Formel-1-Renner auf dem Sotschi-Rennkurs aus – und das erste Grand-Prix-Wochenende von Russland wird beginnen. Eine grosse Hürde auf dem Weg dahin ist gemeistert: Charlie Whiting, der Sicherheitsdelegierte der Formel 1, hat die Piste im Stadtteil Adler inspiziert und für gut befunden.

Grand-Prix-Promoter Sergey Vorobyov freut sich: «Ein eingespieltes Team von der Firma Tilke und von unserer russischen Seite hat unermüdlich auf diesen Tag hin gearbeitet. Für mich als Promoter ist es schön zu sehen, dass wir nun ein so gutes Zeugnis ausgestellt erhalten. Wir werden zeigen, welch tolle Veranstaltung auf dieser einzigartigen Sportanlage wir auf die Beine stellen können.»

Gemäss Vorobyov war Charlie Whiting sehr angetan. Qualität der Konstruktion und Stand der Arbeiten geben keinen Anlass, an der Austragung des ersten Russland-GP vom 12. Oktober zu zweifeln. Eine weitere Kontrolle ist gemäss dem Briten nicht notwendig.

Die Russen wollen nun die Werbung für das Rennen weiter intensivieren, das ist auch notwendig – bis jetzt sollen jämmerliche 30.000 Karten verkauft worden sein.

Ferner sind zahlreiche Übungen für Streckenposten, Feuerwehr und Mediziner eingeplant. Generalprobe für den Grand Prix ist Mitte September – wenn auf dem Kurs ein Lauf zur russischen Meisterschaft ausgetragen wird.

Die offizielle Eröffnung der Rennstrecke erfolgt dann am 20. September, im Rahmen des Wirtschaftsforums von Sotschi.

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