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Marussia: Rettung durch indisches Brüderpaar?

Von Petra Wiesmayer
Derr Russland-GP war das vielleicht letzte Rennen von Marussia

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Ein britisch-indisches Brüderpaar, das in der Stahlindustrie ein Vermögen gemacht hat, hat nach eigenen Aussagen «ein ernsthaftes Angebot» eingereicht, um Marussia vor der Insolvenz zu retten.

In England stehen die Zeichen auf Sturm, denn neben Caterham steht nun auch Marussia vor dem finanziellen Aus. Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone hat bereits zugegeben, dass das kleine Team aus Banbury die nächsten beiden Rennen in Austin und São Paulo auslassen wird. «Ich habe keine Ahnung, ob Marussia es auf Dauer wieder schaffen wird», wird der 83-Jährige von der Mail on Sunday zitiert. «Es wäre aber besser, wenn sie keine Insolvenz beantragen müssten.» (Mehr dazu lesen Sie HIER.)

Vom Team gibt es bisher keine Kommentare zu den finanziellen Schwierigkeiten, die in den vergangenen Tagen ans Tageslicht kamen. Der Rennstall, der seine Anhänger bisher immer per Twitter auf dem Laufenden hielt, hält nun seit zehn Tagen auch in den sozialen Netzwerken Stillschweigen und veröffentlichte keinen einzigen Tweet.

Neben Berichten, dass Teambesitzer Andrey Cheglakov Marussia schon seit Längerem verkaufen will, kamen in England am Wochenende Gerüchte auf, dass das britisch-indische Brüderpaar Baljinder Sohi und Sonny Kaushal 55 Millionen Pfund (knapp 70 Millionen Euro) locker machen will, um das Team vor der Insolvenz zu retten.

«Wir sind sehr nahe an einem Abschluss», sagte Sohi dem Telegraph. «Aber der Preis muss stimmen. Wir haben ein ernsthaftes Angebot eingereicht und warten nun ab, was passiert.» Vonseiten Marussia gibt es auch zu diesen Aussagen keinen Kommentar.

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