Formel 1: Keine Strafe für Lewis Hamilton

Nach McLaren-Honda-Flop: Test noch vor Jerez 2015?

Von Mathias Brunner
Stoffel Vandoorne im McLaren-Honda: Nur Installationsrunden

Stoffel Vandoorne im McLaren-Honda: Nur Installationsrunden

McLaren-Teamchef Eric Boullier hat im Rahmen der Abu-Dhabi-Testfahrten angedeutet, dass der Versuchsträger McLaren MP4-29H jetzt durchaus nicht ins Museum gestellt wird.

Der Franzose Eric Boullier hat zum Schluss der Formel-1-Saison 2014 eine interessante Aussage gemacht. Der McLaren-Teamchef deutete im Fahrerlager des Yas Marina Circuit an, dass wir das Modell MP4-29H nochmals im Testeinsatz sehen könnten. Aber wie soll das gehen?

Grundsätzlich ist Honda nicht Teilnehmer an der Formel-1-WM 2014, die ohnehin mit dem abschliessenden Bericht der GP-Rennkommissare zu Ende gegangen ist. Honda könnte also auf einer eigenen Testbahn in Japan so viel fahren, wie die Japaner wollen. So wie sie das mit früheren Formel-1-Versuchsträgern auch getan haben.

Doch Honda hat das intern geprüft und verworfen – man will keinen Unmut der Gegner, noch bevor man offiziell gegen sie angetreten ist.

Nach dem McLaren-Honda-Testdesaster von Abu Dhabi (zwei Tage, fünf Runden, keine davon gezeitet) steht der britisch-japanischen Seilschaft vielmehr ein anderer Lösungsweg frei: sie können einen zweiten, so genannten Filmtag einziehen. Gemäss Reglement stehen jedem Team zwei solcher Filmtage zu, dabei dürfen nicht mehr als 100 Kilometer zurückgelegt werden. Der Autoverband FIA muss überdies davon informiert sein, welche Fahrzeuge und welche Fahrer zum Einsatz kommen. Der Wagen rollte auf Demo-Reifen, welche mit dem aktuellen Gummi wenig zu tun haben.

Für McLaren-Honda ginge es bei diesen 100 Kilometern darum nachzuholen, was sie in Abu Dhabi verpasst haben: einen richtigen Funktionstest.

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