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Jean-Eric Vergne: Zukunft in der Formel E?

Von Andreas Reiners
Jean-Eric Vergne

Jean-Eric Vergne

Chance genutzt, könnte man sagen: Jean-Eric Vergne bekam nach seinem Aus beim Formel-1-Team Toro Rosso eine Möglichkeit in der Formel E. Und er nutzte sie.

Am vergangenen Wochenende fuhr der Franzose im dritten Saisonrennen in Uruguay für Andretti Autosport. Und wie.

Nachdem Vergne im Qualifying auf Anhieb die Pole Position holte, fuhr er im Rennen um den Sieg mit. Kurz vor Schluss spielte ihm jedoch die Technik einen Streich, Vergne musste bei seinem Debüt in der Elektroserie vorzeitig aufgeben. Das Rennen gewann schließlich sein früherer Formel-1-Kollege Sebastien Buemi.

«Es war ein großartiges Wochenende. Ich hatte keine Erwartungen, als Rennfahrer will man das machen, was man gerade macht und natürlich möchtest du gewinnen», sagte Vergne. Auch wenn der Franzose im Grunde ins kalte Wasser geworfen wurde, denn Erfahrungen in einem Formel-E-Auto konnte er bis dato nicht vorweisen.

Was ihn jedoch nicht daran hinderte, nachhaltig auf sich aufmerksam zu machen. «Die Pole war großartig nach der ganzen Arbeit, die wir in der Kürze der Zeit absolvieren mussten. Diese Dinge wie im Rennen passieren leider, Erster oder Zweiter wäre natürlich ein exzellentes Resultat gewesen. Alles in allem war es ein großartiges Debüt und ich bin sehr glücklich. Es war eine super Erfahrung und eine, die ich nur mit dem Andretti Team machen wollte», so Vergne, der bei den anschließenden Tests mit der Bestzeit in der ersten Session nochmals ein Ausrufezeichen setzte.

In der kommenden Saison steht er nach seinem Aus bei Toro Rosso zumindest ohne Cockpit in der Formel 1 da. Möglicherweise ist die Formel E eine Alternative.

Im zweiten Cockpit saß in Punta del Este Stammpilot Franck Montagny. In den ersten beiden Rennen des Jahres saßen Charles Pic und Ersatzfahrer Matthew Brabham am Steuer. Ob das Engagement Vergnes auf Dauer angelegt oder nur ein einmaliges Gastspiel ist, ist noch offen.

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