MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Sebastian Vettel 3. im Ferrari: Mercedes wie erwartet

Von Mathias Brunner
Sebastian Vettel

Sebastian Vettel

Erneut hat Ferrari-Ass Sebastian Vettel mit Rang 3 im Abschlusstraining hervorragend abgeschnitten. Aber dem Heppenheimer war von Anfang an klar – die Festung Mercedes ist nicht zu knacken.

Sebastian Vettel wirkt nach seiner Fahrt auf Startplatz 3 gelassen: «Ich bin nicht enttäuscht. Klar, wir wären gerne Mercedes etwas mehr auf die Pelle gerückt, gerade hier, beim Heimrennen von unserem Ferrari-Partner Santander. Überrascht bin ich aber nicht. Mercedes war hier schon im Testwinter sauschnell.»

«Der Abstand nach vorne ist wieder grösser geworden. Das liegt nicht an einem Grund, sondern an vielen verschiedenen Punkten. Wir selber haben kein ideales Wochenende, gleichzeitig scheint die Barcelona-Bahn auf den Silberpfeil wie zugeschnitten zu sein.»

Ferrari schickte Vettel und Kimi Räikkönen nicht mit dem gleichen Auto auf die Bahn. Zwar verwendeten beide den neuen Heckflügel, doch das umfangreiche Aero-Paket, unter anderem mit frisch geformten Seitenkästen, hatte nur Vettel. Natürlich riecht das für argwöhnische Zeitgenossen im Fahrerlager schon nach Nummer 1 und Nummer 2, und nach der fünften Trainingsniederlage von Räikkönen gegen Vettel würde das niemanden wundern. In Wahrheit jedoch fühlte sich Kimi mit den Verbesserungen am Wagen im Freitagtraining nicht wohl und griff lieber auf Bewährtes zurück.

Sebastian Vettel weiter: «Unser grosser Vorteil in Sepang war der Umgang mit den Reifen. Hier haben wir zwar die gleiche Reifenkombination wie damals, nämlich hart und mittelhart, aber die Temperaturen sind eben nicht ganz so hoch wie in Malaysia. Zudem fahren wir auf einer anderen Strecke. Also können wir die Karte Reifen dieses Mal nicht spielen – Mercedes hat die Oberhand, gar keine Frage.»

«Mercedes ist auf beiden Mischungen hier besser. Wir haben im Rennen gute Aussichten auf einen weiteren Podestplatz, und ich hoffe, in Rennbedingungen können wir den Silberpfeilen etwas näher kommen. Wie nahe, das wissen wir selber noch nicht.»

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