MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Jenson Button: «Gefahr wie bei Carlos Sainz immer da»

Von Mathias Brunner
Jenson Button

Jenson Button

​Startplatz 13, das ist die zweitbeste Quali-Darbietung McLaren-Honda-Pilot Jenson Button in dieser Saison (nach Startplatz 11 in Monaco). Der Engländer ist zufrieden.

In schweren Zeiten muss man sich der kleinen Dinge erfreuen. Jenson Button sagt nach dem Abschlusstraining zum Russland-GP: «Mit Startplatz 13 haben wir hier nicht gerechnet. Um genau zu sein, haben wir erwartet, dass wir uns hier sehr schwer tun würden. Wir haben alles aus dem Wagen geholt, das ist ein gutes Gefühl.»

«Es war ein seltsames Quali. Während des zweiten Quali-Segment fielen die Temperaturen markant. Das bedeutete, dass wir mit neuen Reifen drei Zehntelsekunden langsamer fuhr als mit alten Reifen. Aber mit Rang 13 kann ich gut leben.»

«Die Fahrzeugbalance war ganz brauchbar und konstant. Ich hatte einfach mit dem letzten Reifensatz sehr wenig Haftung, dabei hatte ich die Reifen drei Runden lang aufgewärmt! Da war sehr viel Verkehr auf der Bahn, aber das ist in der Regel ein Problem, das für alle gleich ist. Das grössere Problem war die Pistentemperatur.»

«Das Rennen wird ein hartes Stück Arbeit. Das ist eine der problematischsten Rennstrecken in Sachen Spritverbrauch. Und es ist auch keine ideale Bahn, wenn du in Sachen Energierückgewinnung nicht bei den Besten bist. Und das wiederum geht dann zu Lasten des Spritverbrauchs, das hängt also alles zusammen.»

«Der stärkste Eindruck heute jedoch ist – wir haben es aus eigener Kraft ins zweite Quali-Segment geschafft. Und nicht deshalb, weil andere Probleme hatten. Das zeigt, dass es bei uns aufwärts geht. Das ist unser bestes Qualifying auf einer Bahn, wo du Power für die langen Geraden brauchst.»

Zum Unfall von Carlos Sainz im dritten freien Training sagt Button: «Wenn du tiefe Fahrzeugnasen hast, dann besteht immer die Gefahr, dass du dich von unten in eine solche Barriere schaufelst. Um das zu verhindern, müssten die Barrieren im Boden verbolzt sein. Mehr Sorgen macht mir – weil der Wagen unter die Barriere fuhr und nicht hinein, war die Verzögerung nicht so, wie sie sein sollte. Dadurch konnte sein Wagen die Leitschiene dahinter erreichen und verbiegen. Und du willst ganz sicher keine Leitplanke auf deinem Auto haben. Wir versuchen, aus jedem Unfall etwas zu lernen, und das wird auch bei diesem Crash so sein.»

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