MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Felipe Massa: «Keine Angst vor dem Aufhören»

Von Vanessa Georgoulas
Felipe Massa: «Für mich als Rennfahrer ist der Wettbewerb das Wichtigste»

Felipe Massa: «Für mich als Rennfahrer ist der Wettbewerb das Wichtigste»

Das brasilianische Formel-1-Urgestein Felipe Massa freut sich schon auf den anstehende GP in Sao Paulo und erklärt selbstbewusst: «Der Fussball beweist: Zuhause spielt man immer besser.»

Felipe Massa wird beim anstehenden Grand Prix in Brasilien besonders im Scheinwerferlicht stehen. Denn der 34-Jährige aus Sao Paulo bestreitet in Interlagos sein 13. Formel-1-Heimspiel.

Entsprechend gross ist die Vorfreude des Williams-Piloten, der im Gespräch mit F1i.net erklärt: «Es ist immer besser, zuhause anzutreten. Das Gefühl ist unbeschreiblich, es ist einfach überwältigend, die ganze Energie der Leute auf den Tribünen zu spüren und nutzen zu können. Das funktioniert, wie der Fussball beweist: Zuhause spielt man immer besser.»

Der elffache GP-Sieger genoss die Atmosphäre in der Stadion-Passage von Mexiko und bewunderte die Unterstützung der mexikanischen Fans für ihren Force India-Helden Sergio Pérez. Massa plädiert deshalb für mehr Rennen in Ländern, in denen die Formel-1-Begeisterung gross ist: «Wir müssen an solchen Orten fahren, man braucht sich ja nur einmal all diese Leute ansehen, die sehr viel Geld bezahlt haben, um die Stimmung vor Ort zu erleben. Ich mag den Strecken-Abschnitt im Stadion nicht, denn er ist zu langsam, aber für die Zuschauer ist das natürlich fantastisch.»

Massa betont, dass er die Freude an der Rennfahrerei auch nach 228 GP-Einsätzen noch nicht verloren hat: «Für mich als Rennfahrer ist der Wettbewerb das Wichtigste, gegen die Anderen antreten zu können, im Auto das Adrenalin und den Speed zu spüren und sich bis an die Leistungsgrenze zu zwingen.»

Der frühere Ferrari-Teamkollege von Rekord-Champion Michael Schumacher schwärmt: «Es ist der Kampf gegen die Konkurrenten aber auch gegen sich selbst, der uns antreibt und Freude bereitet. Ich liebe die Rennfahrerei, vor allem, wenn ich damit auch erfolgreich bin.» Und er verspricht: «Sollte sich das irgendwann einmal ändern, dann hänge ich meinen Helm an den Nagel. Ich glaube nicht, dass mir das Probleme bereiten wird, ich habe keine Angst vor dem Aufhören.»

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