Formel 1: Keine Strafe für Lewis Hamilton

Carmen Jorda mit Debüt: Zukunft in der Formel E?

Von Andreas Reiners
Carmen Jorda

Carmen Jorda

Carmen Jorda hat am vergangenen Wochenende in Mexiko ihre ersten Runden in einem Formel-E-Auto gedreht. Die Spanierin war im Anschluss überrascht, aber auch begeistert.

Carmen Jorda war begeistert. Sie hatte es in der vergangenen Woche ja bereits angedeutet, als sie ihre Simulator-Arbeit mit dem Mahindra-Team auf Instagram postete und ihr Debüt in der Formel E andeutete. Am vergangenen Wochenende in Mexiko war es soweit, im Rahmen des Rennwochenendes feierte die Spanierin ihr Debüt in der Elektroserie.

Die 29-Jährige drehte auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez einige Runden in dem Testauto der Formel E. Hinterher schwärmte sie: «Ich liebe es. Ich dachte, das Auto hätte weniger Grip, weniger Abtrieb, aber nein, es hat mich wirklich überrascht. Das Auto ist herausfordernd, und auch schwierig. Man muss sich um so viele Dinge kümmern, was man in einem normalen Auto nicht muss. Das Bremsen, die Power, die Energie – es ist anders, ein anderes Racing.»

Sie machte dann auch keinen Hehl daraus, dass sie gerne mitmischen würde. «Es ist eine großartige Meisterschaft, sie wächst und ist die Zukunft. Ich freue mich darauf, bald vielleicht ein Teil davon zu sein», deutete Jorda an. Sie wäre nicht die erste Frau in der Serie, vor ihr fuhren bereits Simona de Silvestro, Katherine Legge und Michela Cerruti mit.

Im Dezember hatte Jorda zuletzt Schlagzeilen gemacht, als der Automobilweltverband FIA Jorda in die Frauen-Kommission aufnahm, die sich zum Ziel gesetzt hat, Frauen im Motorsport zu fördern. Das sorgte für viel Ärger bei den Formel-1-Fans. Denn Jorda hatte kurz zuvor öffentlich erklärt, Rennfahrerinnen hätten keine Chance gegen ihre männlichen Berufskollegen. Der Vergleich sei unfair, hielt die Blondine fest - und sorgte damit für viel Unmut.

Hinzu kommt: Jordas sportliche Erfolge sind überschaubar. Bevor sie 2015 die Rolle der Entwicklungsfahrerin bei Lotus/Renault übernahm (der damals noch unter dem Namen Lotus antrat) bestritt sie drei Jahre in der GP3-Serie und holte dabei keinen einzigen Punkt. Die völlig überraschende Verpflichtung als Formel-1-Entwicklungsfahrerin war für viele dann auch nur ein Marketing-Gag.

Wollen Sie die Formel E aus nächster Nähe erleben? Für den ePrix in Zürich suchen die Organisatoren noch Streckenposten. Alle Informationen dazu gibt es auf der offiziellen Seite des Julius Baer Zurich ePrix.

Diesen Artikel teilen auf...

Mehr über...

Siehe auch

Razgatlioglu zu Honda: Das wäre ein Paukenschlag!

Von Ivo Schützbach
In der MotoGP- und Superbike-WM kriecht Honda langsam aus der Versenkung und sorgte zuletzt für Achtungserfolge in beiden Klassen. Könnte Toprak Razgatlioglu auch für die Japaner zum Heilsbringer werden?
» weiterlesen
 

TV-Programm

  • Sa. 05.04., 10:15, Hamburg 1
    car port
  • Sa. 05.04., 12:50, Motorvision TV
    King of the Roads
  • Sa. 05.04., 13:35, Motorvision TV
    Superbike: Australian Championship
  • Sa. 05.04., 14:30, Motorvision TV
    FIM Sidecarcross World Championship
  • Sa. 05.04., 15:25, Motorvision TV
    FIM X-Trial World Championship
  • Sa. 05.04., 16:20, Motorvision TV
    All Wheel Drive Safari Challenge
  • Sa. 05.04., 16:45, Motorvision TV
    Australian Drag Racing Championship
  • Sa. 05.04., 17:30, Motorvision TV
    Monster Jam Championship Series
  • Sa. 05.04., 17:55, Motorvision TV
    Icelandic Formula Off-Road
  • Sa. 05.04., 18:00, Das Erste
    Sportschau
» zum TV-Programm
6.89 24030830 C0504054512 | 5