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Matten Kröger über Kult und Technik auf dem Bergring

Von Michael Schubert
An Pfingsten ruft der Bergring Teterow. In diesem Jahr bereits zum 95. Mal ist die Grasbahn in den Heidbergen vor den Toren der Hechtstadt Schauplatz eines der spektakulärsten Motorradrennen Europas.

Wenn am kommenden Wochenende Rennfahrer aus aller Welt auf der anspruchsvollen Grasbahn um die prestigeträchtigen Auszeichnungen «Bergringpokal» und «Grünes Band» an den Start gehen, sind mit Stephan Katt und Matthias Kröger auch zwei Schleswig-Holsteiner am Start, die mit Respekt, Ehrfurcht aber auch Begeisterung und leuchtenden Augen vom Bergring sprechen. «Das Rennen in Teterow ist immer mit viel Spaß verbunden», so Stephan Katt, der 2015 zum sechsten Mal in der Mecklenburgischen Schweiz am Startband steht.

Ein alter Hase ist indes Kröger, er war schon direkt nach der politischen Wende in Teterow dabei, als nach dem Mauerfall erstmals nach vielen Jahren westdeutsche Sportler dabei sein durften. «Damals waren die Ränge rund um den Kurs voller Menschen. Das war eine Atmosphäre, wie ich sie bis dahin nie erlebt habe.»

Auch wenn die Zuschauerzahlen heute nicht mehr dem Niveau vergangener Tage entsprechen, zieht es den 45-Jährigen nach Mecklenburg-Vorpommern. Kröger: «Die Bahn ist anspruchsvoll und verlangt dem Fahrer viel ab. Hinzu kommt der Kultstatus.»

Auch wenn Kröger nie ganz oben auf dem Siegerpodest stand, zählte der Bahnsportprofi aus Bokel immer zu den Favoriten. «Ich hatte oft Pech, habe aber nie die Hoffnung aufgegeben, irgendwann mal in Teterow zu gewinnen.»

In diesem Jahr könnte Kröger den großen Wurf landen, zeigt der Brokstedter Dauerbrenner doch derzeit eine konstant starke Form: «Die Vorbereitung auf das Bergringrennen ist ganz individuell. An erster Stelle steht die körperliche Stärke und natürlich die perfekte Abstimmung der Technik.»

Mit der hatte gerade Stephan Katt zuletzt Probleme, er freut sich aber umso mehr auf das Rennen am Wochenende. «Ich fahre ohne jeglichen Leistungsdruck nach Teterow. Ich möchte Spaß haben, das Rennen genießen und mein Bestes geben. Ich denke alles ist möglich», so der Catman.

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