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Julian Neumann: Premiere bei der IDM SuperNaked

Von Esther Babel
Julian Neumann unterwegs in Bremerhaven

Julian Neumann unterwegs in Bremerhaven

Schon lange träumte Neumann von einem Start in der IDM. Mit der neuen SuperNaked-Klasse kann sich der Sieger des Fischereihafen-Rennens diesen Traum nun erfüllen.

In Assen wird Julian Neumann für den dringend benötigten Nachschub in der IDM SuperNaked sorgen. Mit einer Kawasaki Z800 von Mct-Lohmann Racing, diese Firma ist auch zugleich sein Arbeitgeber, wird Neumann gegen Kjel Karthin, Michael Galinski, Udo Reichmann und Frank Behrje antreten.

Einen Rundenrekord hat der 29-jährige Kawasaki-Pilot bereits in der Tasche. Beim diesjährigen Fischereihafen-Rennen in Bremerhaven konnte er zwei Rennen gewinnen und bereits zum zweiten Mal den Rundenrekord knacken. Gerne wäre er bereits beim Nürburgring in der IDM gestartet. Doch das hat der persönliche Terminkalender nicht hergegeben. «Und Assen fand ich als Strecke einfach am schönsten», begründet er sein Wahl.

«In der IDM dabei zu sein, war schon immer ein Traum für mich, allerdings fühle ich mich erst dieses Jahr bereit dazu, dort anzutreten», erklärt er. «Der Sieg in Bremerhaven gab mir natürlich zusätzlich Motivation.» Im Jahr 2000 trat Neumann neben Piloten wie Nina Prinz und Dario Giuseppetti im ADAC Junior Cup an. Doch Fitness war damals nicht so Neumanns Sache. «Das rächte sich gleich bei meinem ersten Rennen», weiss er heute. «Ich hatte einen schweren Unfall, der dafür sorgte das ich das Junior Cup Jahr frühzeitig beenden musste. Zwei Jahre später, nach einem Sturz mit einer Kawasaki ZX6R in Zolder, legten die Eltern ihr Veto ein.»

Erst vor zwei Jahre ging es mit den Rennen in Bremerhaven wieder los. Besser vorbereitet und besser trainiert. «Anfang des Jahres wurde dann die SuperNaked vom IDM Promoter MotorEvents ins Leben gerufen», schildert Neumann. «Ich war begeistert von der Klasse, auch deshalb , weil der Einstieg in die Klasse im Verhältnis zur Superbike Klasse vom Kostenfaktor her um ein Vielfaches günstiger ist. Das Reglement ist so gestrickt, dass es kein teures Wettrüsten unter den Fahrern und Teams werden kann. Der Beschaffungspreis eines solchen Motorrades ist erschwinglich. Mit dieser Klasse sah ich dann eine Chance, kostengünstig Luft in der deutschen Motorradmeisterschaft zu schnuppern.»

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