MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Jan Ole Jähnig: NEC plus IDM SSP 300 im Nebenjob

Von Esther Babel
Der Yamaha-Pilot vom Team Freudenberg tanzt in diesem Jahr gleich auf zwei Hochzeiten. Neben dem ADAC Northern Europe Cup ist er auch mit einer R3 unterwegs und holte auf dem Nürburgring zwei Pokale.

Max Kappler und Jan-Ole Jähnig waren auf dem Nürburgring erstmals in der neuen Nachwuchsklasse der IDM Supersport 300 unterwegs. Für die beiden Freudenberg-Piloten kein leichter Job. Die niederländische Cup-Klasse, die ihr Rennen gemeinsam mit den IDM-Piloten austrägt, fährt nach einem etwas anderen technischen Reglement, wonach die Bikes der Piloten ca. 1,5PS mehr an Leistung haben als die beiden Yamahas des sächsischen Teams, die nach dem IDM/ WM-Reglement aufgebaut sind.

«Ein Nachteil, den die beiden jedoch sehr gut gemanagt haben», erklärt der Teamchef. Mit Platz 3 hatte Jan-Ole Jähnig einen starken Einstand und holte sein erstes Podium 2017. Am Ende des zweiten Rennens sollte sich Jähnig vor Kappler in einem spannenden Kampf durchsetzen. Kappler trat damit als Meisterschaftsführender die Heimreise an. Dicht gefolgt von seinem Teamkollegen Jan-Ole Jähnig auf Platz 2.

«Das Wochenende verlief super für mich», versicherte Jähnig, der in dieser Saison auch beim ADAC Northern Europe Cup am Start steht. «Den Freitag brauchte ich etwas, um mich wieder auf das Bike einzustellen. Das Quali verlief nicht ganz so wie ich es mir vorgestellt habe. Im ersten Rennen hatte ich Probleme mit dem Quickshifter und konnte nicht mehr an der Führungsgruppe dranbleiben aber mit Platz 3 konnte ich das Podium noch absichern.»

«Das zweite Rennen verlief dann besser», urteilt er. «Ich konnte mit in der Führungsgruppe kämpfen und am Ende den ersehnten Sieg nach Haus fahren. Ich bin super happy mit dem Wochenende. Die Arbeit vom Team war großartig. Mein Mechaniker Robert Lauschke und mein Vater haben die Yamaha R3 perfekt vorbereitet.»

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