MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Nicolai Kraft hält deutsche Supersport-Fahne hoch

Von Michael Sonnick
Nicolai Kraft

Nicolai Kraft

Der Hockenheimer stattete der IDM Supersport seinen zweiten Besuch in der Saison 2022 ab und wird vom eigenen Erfolg überrascht. Als bester Deutscher in Rennen 1 empfiehlt er sich für das nächste Jahr.

Bei seinem Heimrennen in der IDM Supersport konnte sich Lokalmatador Nicolai Kraft im zweiten Zeittraining um fast eine Sekunde steigern und belegte den 13. Trainingsrang von 22 Fahrern beim IDM-Finale auf dem Hockenheimring. Der Yamaha-Pilot vom Rubin Racing Team ging damit bei den zwei Läufen über jeweils 15 Runden aus der fünften Startreihe ins Rennen.

Da es am Sonntagmorgen im badischen Motodrom regnete und die Strecke nur auf der Ideallinie teilweise trocken war, entschied sich Nicolai Kraft für einen Regenreifen vorne und einen Slick auf dem Hinterrad. Die Reifenwahl war richtig, Kraft zeigte seine fahrerische Klasse und belegte als bester deutscher Fahrer den hervorragenden sechsten Rang. Den fünften Platz verpasste er nur um 0,219 Sekunden, den sich der Österreicher Leon Lambing noch geschnappt hatte.

Nach dem Rennen strahlte Kraft: «Ich hatte vorher auf Top Ten-Platzierungen gehofft, aber dass es gleich so gut läuft, hätte ich nicht gedacht. Ich bin sehr zufrieden, es war ein geiles Rennen. Ich war in der letzten Runde an dem Österreicher schon vorbei, aber er konnte mich dann in der letzten Kurve wieder zurücküberholen.» Auch im zweiten Lauf fuhr er erneut in die Punkteränge und belegte den elften Rang. Wegen einem Gaststarter vor ihm wurde er dann als Zehnter gewertet und erhielt sechs Punkte.

Da Nicolai Kraft nur an zwei von sieben IDM-Veranstaltungen teilgenommen hat, verbesserte er sich mit nun 22 Punkten auf den 17. Gesamtrang von 26 gewerteten Piloten. Nach dem zweiten Rennen war Nicolai nicht ganz zufrieden: «Ich hatte einen guten Start, aber sechs Runden vor Schluss hatte ich für den Hinterreifen kein gutes Gefühl mehr. Da vor mir noch ein Gaststarter war, bin ich kein Risiko eingegangen. Vielen Dank an meine ganze Familie, Freunde, Sponsoren und das Team, die mich hier beim Finale besucht haben und mir die Daumen drückten.»

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