Formel 1: Comeback mit Startplatz-Strafe

Trofeo Aprilia 660: Nun sind auch Teams gefragt

Von Rolf Lüthi
Aprilia-Testfahrer Tommaso Marcon fuhr in Mugello eine Rundenzeit von 1'58 mit der von einem Strassenmotorrad abgeleiteten Trofeo-Aprilia

Aprilia-Testfahrer Tommaso Marcon fuhr in Mugello eine Rundenzeit von 1'58 mit der von einem Strassenmotorrad abgeleiteten Trofeo-Aprilia

Nach zwei Jahren wird die Trofeo Aprilia 660 umstrukturiert. Neu sind die Fahrer und Teams selbst für die Bereitstellung der Rennmotorräder zuständig.

Seit zwei Jahren findet im Rahmen der italienischen Meisterschaft die Trofeo Aprilia 660 statt. In diesem Markencup sollen Nachwuchsfahrer mit einem Mittelklasse-Motorrad Rennerfahrung sammeln können.

Bislang wurden die Motorräder zwischen den Rennen von der Firma BK Corse vorbereitet und den Fahrern auf dem Rennplatz zugeteilt. Das wird auf die Saison 2023 geändert. Neu sollen die Motorräder von den Fahrern oder ihren Team selbst präpariert werden.

Diese Änderung begründet Aprilia-Rennleiter Massimo Rivola mit dem erweiterten Lerneffekt: «Was wir ankündigen, ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der Trofeo Aprilia 660, die für uns nicht einfach ein Markencup, sondern ein weitreichendes Konzept darstellt, an das wir glauben und das wir zusammen mit den Fahrern und den Teams weiterentwickeln wollen. Indem wir die Verantwortung für die Vorbereitung des Motorrads und des Rennwochenendes an Fahrer und Team übergeben, erhöhen wir den Trainingseffekt dieser Formel. Wir wollen daraus eine richtige Schule der Champions machen.»

Weiter erklärt Rivola: «Wir machen diese Änderung nach zwei Jahren konstanter Weiterentwicklung, weil wir glauben, dass die Aprilia RS 660 nun völlig ausgereift ist. Das ist auch der Arbeit unseres Partners BK Corse zu verdanken, der als Organisator Teil der Trofeo bleibt.»

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