Martin Smolinski: GP-Comeback nach zwei Jahren Pause

Von Manuel Wüst
2019 endeten Martin Smolinskis Titelträume auf der Langbahn im Sand von Roden, 2020 fiel der Bayer die gesamte Saison aus. Für den am Dienstag beginnenden Grand Prix wagt der 36-Jährige deshalb keine Prognose.

2018 wurde Martin Smolinski zum ersten und einzigen Mal Weltmeister. Im Jahr darauf verlor der Olchinger den Titel an den Franzosen Dimitri Bergé: Smoli stürzte in Roden im Halbfinale und brach sich das Schlüsselbein. «Am meisten ärgert mich, dass ich damals nicht gut gefahren bin», so Smolinski einen Tag vor dem WM-Auftakt in Marmande gegenüber SPEEDWEEK.com.

2020 bot sich Smolinski keine Chance, den Titel auf der Langbahn zurückzuerobern, wegen einer langwierigen Verletzung verpasste er die gesamte Saison und kehrte erst dieses Jahr zurück. Auf der Speedwaybahn hat Martin inzwischen einige Rennen bestritten, in Südfrankreich wird er am Dienstag erstmals seit 2019 wieder auf dem Langbahnmotorrad sitzen. «Ich bin gespannt, wie es funktioniert. Denn ein Langbahnrennen ist im Vergleich zu einem Speedwayrennen doch etwas anderes. Und ich bin neugierig, wie meine Hüfte auf die Belastung auf einer Grasbahn reagieren wird», so Smolinski.

Da der Weltmeister von 2018 selbst sein Leistungsvermögen noch nicht zu 100 Prozent einschätzen kann, sind seine Ziele verhalten formuliert. «Ich bin erst mal froh und dankbar, dass ich mit einer Wildcard dabei sein darf und will von Rennen zu Rennen schauen», erklärte Smoli. «Natürlich will ich möglichst viele Punkte aus dem ersten Rennen mitnehmen, dann sehen wir weiter.»

Kalender Langbahn-GP 2021:

13. Juli – Finale 1 – Marmande (F)
22. August – Challenge – Pardubitz (CZ)
28. August – Finale 2 – Rzeszow (PL)
4. September – Finale 3 – Morizes (F)
19. September – Finale 4 – Herxheim (D)

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