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Langbahn-WM: Chris Harris nimmt die neue Rolle an

Von Manuel Wüst
Nach drei Grands Prix zur Langbahn-Weltmeisterschaft führt der Engländer Chris Harris die Gesamtwertung an. Nach zuletzt zwei Finalsiegen sieht der 40-Jährige einen spannenden Kampf auf sich zukommen.

Nach Platz 7 beim Auftakt in Herxheim legte Chris Harris bei den Langbahn-WM-Finals in Ostrowo (Polen) und Marmande (Frankreich) mächtig nach und gewann jeweils vor Martin Smolinski. Der Brite sicherte sich damit den Spitzenplatz in der Gesamtwertung und geht als WM-Leader in den vierten von sechs Events in Scheeßel am 20. August.

«Es sieht im Moment gut aus, es sind aber noch drei Rennen zu fahren», so Harris. «Es kann viel passieren, Smoli ist dicht hinter mir und auch Zach Wajtknecht – das sind beides gute Fahrer.»

Tatsächlich liegt das Spitzentrio nur wenige Punkte auseinander: Harris führt mit 52 Zählern, Smolinski hat 51 und Wajtknecht 49. Die Rolle des Spitzenreiters nimmt Harris gerne an: «Es ist interessant, mal nicht der Jäger zu sein, sondern selbst der Gejagte zu sein.»

Beim WM-Finale in Scheeßel kommt nach der Sandbahn mit Spitzkehre in Herxheim, der Speedwaybahn in Polen und der dreieckigen Grasbahn in Marmande die erste klassische 1000-Meter-Langbahn. «Im nächsten Event geht es wieder darum ins Finale zu fahren und das Beste rauszuholen», so Harris im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Ich mag die Bahnen und sehe kein Problem, da meine Bikes schnell sind. Ich muss als Erster am Start die Kupplung loslassen und in Führung gehen.»

Nach Scheeßel geht es für den Tross noch einmal nach Frankreich zum fünften Finale nach Morizes, ehe am 17. September im bayrischen Mühldorf die Entscheidung um den Titel fallen wird. «Ich denke, es entscheidet sich im letzten Rennen, denn wir pushen uns gegenseitig und das macht viel Spaß», prognostiziert Harris.


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