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Max Dilger (34): Aufhören fühlt sich nicht richtig an

Von Manuel Wüst
Max Dilger

Max Dilger

Gleich zweimal wurde Max Dilger im vergangenen Jahr an der Hüfte operiert und hat einen schweren Leidensweg hinter sich. Kein Wunder, hat der Badener darüber nachgedacht, seine Bahnsportkarriere zu beenden.

Im vergangenen Mai, nach dem Langbahn-GP in Herxheim, war die Saison 2023 für Max Dilger bereits beendet. Nachdem sich in Folge einer Operation nach einem Sturz im Jahr 2022 Knochenauswüchse an der Hüfte gebildet hatten, ließ sich Dilger erneut operieren und war zunächst guter Dinge, bald wieder starten zu können. Doch der Leidensweg des Badeners war noch nicht vorbei und am Ende stand eine erneute Operation, die dem 34-Jährigen eine künstliche Hüfte bescherte. «Nehme ich die letzten Jahre zusammen, dann waren die ziemlich beschissen», hielt Dilger fest. «Die letzten beiden Jahre hatte ich mit meiner Hüfte zu kämpfen und in den Jahren zuvor prägte die Situation mit Corona meine Saisons.»

Inzwischen fühlt sich Dilger wieder fit und vorbereitet, um aufs Bike zurückzukehren. «29 Jahre mit Speedway- und Langbahnrennen haben mir viele Höhen und Tiefen beschert. Aber ich bin froh, dass ich etwas gefunden habe, das mir seit meinem fünften Lebensjahr so viel Freude bereitet», erzählte Max. «Es war das erste Mal in meiner Karriere, dass ich darüber nachdenken musste, aufzuhören. Aber es fühlt sich aktuell nicht richtig an. Ich habe nicht mehr viele Rennjahre vor mir, aber ich möchte aus denen das Beste machen und sie in vollen Zügen genießen. Bevor ich entscheide, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist, meine Karriere zu beenden. Dieses Comeback kann ich nicht allein schaffen. Hinter mir stehen viele Menschen und Sponsoren, die dafür sorgen, dass das alles wieder möglich wird, und ich kann ihnen nicht genug für die Unterstützung danken.»

Das Comeback kann der Deutsche Langbahnmeister des Jahres 2021 ganz ohne Druck angehen, denn Dilger hat weder einen Vertrag in einer Speedwayliga noch ist er für ein Prädikat gesetzt, nachdem er bei der Vergabe der Wildcards für die Langbahn-Weltmeisterschaft trotz Verletzung weder als Permanentstarter noch als Nachrücker berücksichtigt wurde. «Im Frühjahr will ich mit Training loslegen», sagt der Schwarzwälder. «Dann fahre ich, was möglich ist. Im Langbahn-GP wäre ich gerne als Wildcard dabei und strebe auch die Rückkehr in die Langbahn-WM an.»


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