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Gresini-Pilot Xavier Siméon: Traum vom ersten Sieg

Von Markus Schocker
Xavier Siméon (Gresini-Suter) war in Austin eine der großen Überraschungen: Der Belgier führte zehn Runden lang das Moto2-Rennen an. Das erhofft er sich nun auch beim Argentinien-GP.

Bereits der vierte Startplatz von Xavier Siméon in Austin bewies: Der Gresini-Pilot hat sich in seinem neuen Team bestens eingelebt. Im Rennen allerdings übertrieb er es nach der zeitweiligen Rennführung: Im Kampf gegen Dominique Aegerter stürzte er drei Runden vor Rennende. Nun möchte es der 24-Jährige, der in der Moto2-WM noch sieglos ist, beim Rennen auf dem Autódromo Termas de Rio Hondo besser machen. «Nachdem ich einige Bilder von dieser Strecke gesehen habe scheint mir, dass sie ziemlich schnell ist. Nach meiner Rennführung in Austin möchte ich natürlich auch in Argentinien ganz vorne an der Spitze fahren.» Teamchef Fausto Gresini ist überzeugt: «Xavier gehört in die Top-5 der Moto2-Weltmeisterschaft

Doch bei aller Freude über die exzellente Vorstellung von Siméon in Austin: Immer noch steht das Gresini-Team in der Moto2 ohne WM-Punkte da. Siméon war zwar auch beim Saisonstart in Katar bereits von weit vorne aus los gefahren (Startplatz 7) – doch auch dort hatte es nicht zu WM-Punkten gereicht, weil er in die von Josh Herrin verursachte Massenkollision in der ersten Runde verwickelt worden war.

Siméons Teamkollege Lorenzo Baldassari, im vergangenen Jahr in der Moto3-Weltmeisterschaft ohne einen einzigen WM-Punkt geblieben, tut sich nach seinem Aufstieg in die Moto2 noch schwer: Die Startplätze 23 (Doha) und 24 (Austin) sowie zwei Rennstürze zeigen, dass der erst 17-Jährige noch Nachholbedarf hat. «Doch schon in Austin habe ich das Set-up fürs Rennen ganz gut hingekriegt», sagt Baldassari, «ich hoffe, dass mir das auch in Argentinien gelingen wird.»

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