MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

MarcVDS-Ass Mika Kallio hofft auf Regen in Motegi

Von Kay Hettich
Auf der Rennstrecke ging es zwischen Mika Kallio (36) und Tito Rabat bisher immer fair zu

Auf der Rennstrecke ging es zwischen Mika Kallio (36) und Tito Rabat bisher immer fair zu

Im Duell um den Moto2-WM-Titel 2014 hat Tito Rabat zuletzt in Aragon einen deutlichen Punktsieg gegen seinen MarcVDS-Teamkollegen Mika Kallio eingestrichen. Der Finne hofft auf Regen in Motegi.

Mit bereits 33 Punkten Rückstand ist Mika Kallio der einzige ernsthafte Gegner von Esteve Rabat im Kampf um die Krone der Moto2-WM. Jedoch schlug der Spanier seinen finnischen MarcVDS Teamkollegen zuletzt viermal in Folge, in Aragón sogar sehr deutlich: Während Rabat hinter Rookie Maverick Vinales Zweiter wurde, sah Kallio nur als Sechster das karierte Tuch.

Bei noch vier Rennen in der Moto2-Saison 2014 ist für den 31-jährigen Finnen zwar rechnerisch noch alles drin, einen Ausrutscher wie zuletzt in Aragón darf er sich aber nicht mehr leisten. «Motegi ist zwar nicht gerade meine Lieblingsstrecke, meine Ergebnisse waren dort in Vergangenheit aber immer recht gut», sagt Kallio über die japanische Rennstrecke. «Es ist eine Stop-and-Go-Piste, bei der es auf eine gute Bremsstabilität ankommt. In den Trainings werden wir uns also mit der Abstimmung beschäftigen müssen. Das Wetter ist auch immer unvorhersehbar, Regen könnte aber meine Chance sein. Im Nasssen war ich in dieser Saison etwas besser als Tito. Vielleicht ist es genau das, was ich im Titelkampf brauche.»

Vielleicht. Zumal WM-Leader Rabat die Rennstrecke in Motegi nicht in allerbeste Erinnerung hat. «Ich mag den Kurs, ich habe hier aber gute und schlechte Zeiten gehabt. Letztes Jahr stürzte ich auf der Besichtigungsrunde und hatte Glück, mich nicht verletzt zu haben», erinnert sich Rabat. «In diesem Jahr nehme ich mir aber dasselbe wie immer vor: Hoffentlich wieder um den Sieg zu fighten!»

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