MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Philipp Öttl (KTM/4.): «Nun bin ich glücklich»

Von Waldemar Da Rin
Philipp Öttl auf seiner KTM in Brünn

Philipp Öttl auf seiner KTM in Brünn

Während einige Teams Fehler beim Timing in den letzten Minuten des Moto3-Qualifyings begingen, arbeitete das Team Südmetall Schedl GP Racing gewissenhaft. Philipp Öttl sicherte Startplatz 4.

Philipp Öttl befreit sich immer mehr aus seinem Tief seit dem Sieg in Jerez. Nach Platz 8 auf dem Sachsenring sicherte sich der KTM-Pilot nun Startplatz 4 für das Moto3-Rennen in Brünn. Öttl legte auf seiner letzten Runde eine Zeit von 2:08,445 min vor und büßte so 0,464 sec auf die Pole-Zeit ein.

Von der ersten Startreihe trennten Öttl nur 0,026 sec. «Nun bin ich glücklich, das ist ein guter Startplatz», freute sich der Bayer. «Am Anfang fuhr ich mit gebrauchten Reifen raus, deshalb dauerte es etwas, bis ich meinen Rhythmus fand. Danach lief es sehr gut. Am Ende des Qualifyings gehört immer ein bisschen Glück dazu. Am Motorrad haben wir nicht viel verändert. Ein paar Klicks hier und da. Am Morgen haben wir noch ein paar Sachen ausprobiert. Brünn ist eine spezielle Strecke. Wenn es heiß ist, bietet der Asphalt wenig Grip. Es fühlt sich anders wie auf dem Sachsenring oder so an.»

Öttls Aufwärtstrend setzt sich fort. «Ja. Nach Jerez fiel ich in ein Loch. Der Fahrer setzt sich immer unter Druck, was normal ist, denn man will ja etwas erreichen. Ich habe danach meinen Ablauf nicht eingehalten und nicht mehr das gemacht, was ich in Jerez oder Austin gemacht habe. Darauf zurückzukommen, hat vier Rennen gedauert. Nun muss ich daran festhalten. Als Rennfahrer gibt es immer Höhen und Tiefen. Der vierte Startplatz ist gut, nun warten wir auf das Rennen.»

Wie geht es 2019 für Öttl weiter? «Wo es nächstes Jahr hingeht, kann ich noch nicht sagen. Aber schon vor dieser Saison stand fest, dass es kein weiteres Moto3-Jahr geben wird», betonte Öttl.

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