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Arthur Sissis: «Mahindra erlaubt viel Kurvenspeed»

Von Matthias Dubach
Moto3-Pilot Arthur Sissis ist neuer Werksfahrer bei Mahindra. Der Australier spricht über die Unterschiede zur KTM, die er zwei Saisons fuhr.

Arthur Sissis schlug mit seinem Wechsel zu Mahindra ein neues Kapitel in seiner Grand-Prix-Karriere auf. Sein Debüt auf dem in der Schweiz bei Suter Racing Technology hergestellten indischen Motorrad absolvierte der Australier beim zweitägigen Jerez-Test. «Es waren zwei ziemlich gute Tage, auch wenn die Rundenzeiten nicht die besten waren, die ich hier jemals gefahren bin», stellte Sissis fest. Der Mahindra-Neuling liess sich eine Bestzeit von 1:48,574 min notieren, während Jack Miller bei seinem ersten Test im Red-Bull-KTM-Ajo-Team bereits 1:47,290 min hinlegen konnte.

Im KTM-Team von Aki Ajo hat Sissis die beiden letzten Jahre verbracht, der Unterschied von der MGP3O zum KTM-Werksmotorrad beschäftigte ihn in Jerez. «Ich musste zuerst lernen, wie ich dieses neue Motorrad fahren muss. Die Mahindra ist völlig unterschiedlich zur KTM. Jetzt muss ich zuerst verstehen, wie ich damit schnell fahren kann.»

Wo liegen die Unterschiede zwischen orange und rot konkret? «Das Handling ist völlig anders. Du kannst eine Menge Kurvenspeed mit der Mahindra machen; wirklich sehr viel. Ich habe aber noch etwas zu stark abgebremst in den Kurven, ich war da noch zu langsam. Ich habe es noch zu sehr im KTM-Stil gemacht, ich habe zu stark abgebremst und das Bike zu wenig rollen gelassen. Der Motor hat aber nicht so viel Kraft wie derjenige von KTM, darum war diese Fahrweise etwas langsamer.»

Sissis wird diese Woche in Almeria nochmals auf die Mahindra steigen. Der 18-Jährige freut sich: «Denn grundsätzlich hat sich das Bike schon nach wenigen Runden ziemlich gut angefühlt.»

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