MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Maverick Viñales: «Du musst beim Training leiden»

Von Frank Aday
GP-Fahrer aus unterschiedlichen Generationen wie Marc Márquez, Maverick Viñales, Kenny Roberts, Mick Doohan und Wayne Rainey berichten, wie das perfekte Training für einen WM-Pilot in der Königsklasse aussehen muss.

«Diese Jungs sind wahre Athleten. Du siehst, dass vor allem die Fahrer an der Spitze sehr fit sind und viel dafür tun. Man muss sie loben, sie arbeiten wirklich intensiv», stellt der fünffache 500-ccm-Weltmeister Mick Doohan klar. «Ich verpasste leider die Sheene-Ära in den Bars mit einer Zigarette in der Hand und vielen Frauen im Arm. Ich trainierte sehr viel, um mir einen Vorteil zu verschaffen. Das verstand ich schnell durch Teamkollegen wie Eddie Lawson.»

Spitzenfahrer wie Marc Márquez halten sich gerne mich Offroad-Training wie Dirt Track oder Motocross sowie mit intensivem Ausdauer- und Krafttraining fit. Streching ist für Márquez ein entscheidender Faktor, um bei Stürzen die Verletzungsgefahr zu minimieren. «Im Verlauf deiner Karriere lernst du nicht nur Dinge auf der Strecke, sondern auch beim Training. Du probierst viel aus und musst dein Training auf deine Bedürfnisse auf der Strecke ausrichten. Wenn du Spaß hast, fällt dir das Training leichter. Ich fahre sehr gerne Motocross. Das ergänze ich mit dem Rennrad, joggen und Krafttraining. Es ist wichtig, sehr unterschiedliche Dinge zu trainieren, um perfekt vorbereitet zu sein.»

«Seit 2016 arbeite ich mehr mit dem Rennrad, da ich nach meinen heftigen Stürzen Rückenprobleme bekam und nicht mehr joggen kann», berichtet Aprilia-Werkspilot Aleix Espargaró gegenüber «motogp.com». «Das Rad ist perfekt für mich, denn so muss der Rücken nichts abfedern. Ich trainiere, um auf dem Bike fit zu sein, aber ich liebe es mittlerweile richtig.»

Maverick Viñales aus dem Yamaha-Werksteam betont: «Das Training mit dem Rennrad ist eine Entspannung für mich, aber ich pushe auch. Um mental stärker zu werden, ist es entscheidend, beim Training immer etwas zu leiden.»

500-ccm-Held Wayne Rainey fügte hinzu: «Viele der Dinge, die von den Jungs jetzt trainiert werden, machte ich schon in den frühen 90ern.»

«Ich fuhr fast jeden Tag für zwei oder drei Stunden Motorrad. Und manchmal den ganzen Tag. Als ich dann nach Europa kam, war ich so fit, dass ich zunächst nicht zusätzlich trainieren musste», erinnert sich Kenny Roberts.

Diesen Artikel teilen auf...

Mehr über...

Siehe auch

Razgatlioglu zu Honda: Das wäre ein Paukenschlag!

Von Ivo Schützbach
In der MotoGP- und Superbike-WM kriecht Honda langsam aus der Versenkung und sorgte zuletzt für Achtungserfolge in beiden Klassen. Könnte Toprak Razgatlioglu auch für die Japaner zum Heilsbringer werden?
» weiterlesen
 

TV-Programm

  • Sa. 05.04., 00:05, Motorvision TV
    Rallye
  • Sa. 05.04., 00:45, Hamburg 1
    car port
  • Sa. 05.04., 01:30, Motorvision TV
    Rallye
  • Sa. 05.04., 03:10, Motorvision TV
    Tuning - Tiefer geht's nicht!
  • Sa. 05.04., 03:40, Motorvision TV
    US Pro Pulling
  • Sa. 05.04., 05:30, Hamburg 1
    car port
  • Sa. 05.04., 05:40, ORF 1
    Formel 1: Großer Preis von Japan
  • Sa. 05.04., 06:00, Motorvision TV
    Bike World
  • Sa. 05.04., 06:25, Motorvision TV
    Gearing Up
  • Sa. 05.04., 06:55, Motorvision TV
    Rallye
» zum TV-Programm
6.89 24030830 C0404212012 | 5