MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Lin Jarvis: «Dürfen nicht die Kontrolle verlieren»

Von Otto Zuber
Yamaha-Renndirektor Lin Jarvis macht sich Sorgen, dass die Löhne der MotoGP-Stars nach diesem Jahr in die Höhe schiessen werden, weil gleich zwölf Fahrer nach dieser Saison auf dem Markt sein werden.

2018 verspricht ein heissen MotoGP-Jahr zu werden – und zwar nicht nur, was die Action auf der Strecke angeht. Auch neben den Rennpisten wird Spannendes zu beobachten sein, schliesslich laufen die Verträge von gleich zwölf MotoGP-Stars zum Jahresende hin aus.

In der Gruppe jener Fahrer, die ihre Zukunft neu verhandeln müssen, finden sich auch einige grosse Namen: Weltmeister Marc Márquez und der neunfache Champion Valentino Rossi gehören genauso dazu wie Ducati-Ass Jorge Lorenzo. Dass gleich mehrere Superstars auf dem Markt sein werden, freut die Fans und Journalisten.

Den Teamverantwortlichen bereitet die Situation in diesem Jahr hingegen Sorgenfalten. Schliesslich könnte der Wettkampf um die besten Fahrer die Löhne der MotoGP-Stars in die Höhe treiben. Davor warnt zumindest Yamaha-Renndirektor Lin Jarvis, schliesslich wird erwartet, dass Honda, Ducati, Yamaha, Suzuki, KTM und Aprilia um die besten Fahrer mitbieten werden.

«Das ist ein Problem für die sechs Hersteller, denn in der Vergangenheit hatten wir vielleicht drei führende Werksteams. Und alle sind auf Erfolge angewiesen. Um diese zu erreichen, muss man einen Spitzenreiter unter Vertrag nehmen, der es schafft, das potenzial des eigenen Bikes voll auszuschöpfen», erklärt der Brite im Autosport-Interview.

Und Jarvis betont: «Es macht einen grossen Unterschied, ob drei oder sechs Hersteller mitbieten. Deshalb müssen wir schauen, dass der Fahrermarkt nicht ausser Kontrolle gerät – auch wenn es natürlich nicht einfach wird, weil wir alle sehr ehrgeizig sind. Aber wir müssen kontrollieren, in welche Richtung sich das Ganze entwickelt.»

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