Die MotoGP kommt zurück nach Ungarn

Assen: Suzuki lässt Honda und Ducati alt aussehen

Von Ivo Schützbach
Joan Mir vor Alex Rins

Joan Mir vor Alex Rins

Mit Startplatz 5 zeigte Suzuki-Werksfahrer Joan Mir in Assen sein bestes Qualifying in der MotoGP-Klasse, Teamkollege Alex Rins steht in Reihe 1. «Nur die zwei Yamaha vorne haben eine höhere Pace», glaubt Mir.

«Ich bin so glücklich, ich werde am Sonntag aus der zweiten Reihe starten», freute sich MotoGP-Rookie Joan Mir über sein bestes Qualifying-Ergebnis. «Das ist sehr wichtig, in Assen haben viele Fahrer eine ähnliche Pace. Wir haben eine gute Pace, um vorne mitzukämpfen.»

Während Yamaha-Jungstar Fabio Quartararo aus dem Petronas-Team seine dritte Pole-Position im achten Rennen eroberte, landeten die Suzuki-Werksfahrer Alex Rins und Joan Mir auf den Plätzen 3 und 5.

«Ohne Fehler wäre sogar eine bessere Zeit möglich gewesen», erzählte Mir. «Beide Fahrer in den ersten zwei Startreihen zu haben, ist ein gutes Ergebnis für das Team.»

Besonders erfreulich für Suzuki: Die beste Honda (Marquez) steht nur auf Startplatz 4, die beste Ducati (Petrucci) auf P7.

Suzuki hat dieses Jahr viele starke Trainings gezeigt, im Qualifying seid ihr aber gestrauchelt. Was war in Assen anders? «Ich kann es dir nicht sagen», grübelte der 21-Jährige. «Ich glaube, dass sich unsere viele Arbeit langsam auszahlt. Ich lerne auch immer mehr, wie ich die neuen Reifen handhaben muss. Da kommt viel zusammen. Wir schafften es in allen Trainings in die Top-8 und haben eine konstante Pace.»

Was dürfen wir von Suzuki im Rennen erwarten? Mir: «Die zwei Yamaha vorne haben mehr im Köcher als wir, in Rennen sieht es aber oft anders aus. Ich schaue nicht auf die anderen, sondern dass ich schneller werde. Alex ist schnell, ich werde aber auch schneller – das hilft uns und bringt uns voran.»

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