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Gigi Dall’Igna: Seine Reaktion auf Doviziosos Kritik

Von Nora Lantschner
Der dreifache MotoGP-Vizeweltmeister und Ex-Ducati-Werksfahrer Andrea Dovizioso sparte nicht mit Kritik an seinem ehemaligen Arbeitgeber. Ducati-Rennchef Gigi Dall’Igna sagte dazu: «Jede Geschichte geht einmal zu Ende.»

Im ersten Interview nach Auslaufen seines Ducati-Vertrags warf Andrea Dovizioso seinem langjährigen Arbeitgeber fehlende Transparenz vor. Der MotoGP-Vizeweltmeister von 2017, 2018 und 2019 kritisierte speziell Gigi Dall’Igna, der schon in einem Meeting zur Saisonmitte 2019 stillschweigend die Trennung beschlossen habe. Ohnehin sei das Verhältnis zum Ducati-Rennchef nicht mehr vorhanden gewesen.

«Seit 2017 haben wir uns mit Gigi nicht mehr in Ruhe zusammengesetzt, um zu reden. Es gab keine Meetings mehr, um das Motorrad zu entwickeln», beklagte «Dovi» gegenüber der italienischen Sporttageszeitung La Gazzetta dello Sport.

Die deutlichen Aussagen blieben auch bei Ducati nicht unbemerkt. Dall’Igna zeigte sich enttäuscht. Immerhin war der 34-Jährige aus Forlì acht Jahre lang beim Hersteller aus Borgo Panigale unter Vertrag. Gemeinsam brachte es die italienische Kombination auf 14 MotoGP-Siege und insgesamt 40 Podestplätze.

«Die Medien sind sicher nicht der richtige Ort, um über diese Dinge zu reden», schickte der Ducati-Rennchef bei Sky Sport 24 voraus. «Ich möchte aber schon sagen, dass das Arbeitsverhältnis mit Dovi sehr lang war, das längste in der Geschichte von Ducati. Ich glaube, dass beide Seiten wirklich das Maximum gegeben haben. Auch Ducati hat alles gegeben, um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Alle Geschichten auf professioneller Ebene gehen aber irgendwann zu Ende, das war bei uns im Vorjahr der Fall.»

«Es tut einem sicher leid, wenn ein wichtiger Mitarbeiter – wie ein Fahrer – derartige Kritik äußert. Ich respektiere sie. Ich habe viele Mitarbeiter, die ich führe. Normalerweise höre ich mir alle an, um dann meine Entscheidungen zu treffen. Auch Dovizioso war sicherlich ein wichtiger Mitarbeiter, aber jede Zusammenarbeit geht einmal zu Ende – und so ist es dann auch gekommen», ergänzte Dall’Igna.

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