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Davide Brivio: «Die Formel 1 war immer ein Traum»

Von Vanessa Georgoulas
Davide Brivio

Davide Brivio

Als Suzuki-Teammanager durfte Davide Brivio 2020 den WM-Titelgewinn feiern. Warum er sich trotzdem in Richtung Formel 1 verabschiedet hat, erklärte der Italiener im Rahmen der Präsentation seines neuen Teams.

Es war kein einfacher Schritt, aber einer, den er einfach gehen musste: Davide Brivio nutzte die Chance, nach dem WM-Erfolg mit Joan Mir von der Zweirad- in die Vierrad-Königsklasse zu wechseln. Der Erfolgreiche Teammanager hatte ein Angebot von Alpine bekommen, beim französischen Werksteam den Posten des Formel-1-Renndirektors zu übernehmen – und das konnte er nicht ausschlagen.

«Wenn ich diese Chance nicht ergriffen hätte, dann hätte ich das bereut», ist sich der 56-Jährige sicher. «Die Formel 1 war immer ein Traum, und es ist sehr aufregend, denn es gibt so viel zu lernen und zu verstehen. Es ist eine grosse Herausforderung und etwas ganz Neues für mich», schwärmte er bei der Teampräsentation seines neuen Arbeitgebers.

Im Vergleich sei die Vierrad-WM deutlich komplexer als die MotoGP, erklärte Brivio daraufhin. «Es ist eine sehr viel grössere Organisation, es sind mehr Leute involviert und die ganze Technik ist natürlich viel komplexer, etwa die Aerodynamik. Ich erkenne aber auch viele Ähnlichkeiten, es ist ein Team-Sport und die Formel-1-Stars gleichen den Piloten in der MotoGP in der Haltung und Herangehensweise», erklärte der Italiener.

Seinen neuen Job beschrieb Brivio folgendermassen: «Ich bin für die Arbeit an der Strecke verantwortlich, unser Job ist es, das Potenzial des Autos auszuschöpfen. Ich bin kein Ingenieur, aber ich muss sicherstellen, dass alle im Rennteam an der Strecke das haben, was sie brauchen, um Bestleistungen liefern zu können.»

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