MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Quartararo zu V4-Motor: «Eine große Herausforderung»

Von Stephan Moosbrugger
Fabio Quartararo

Fabio Quartararo

Fabio Quartararo möchte mit Yamaha in der MotoGP wieder an die Spitze kommen. Die Entwicklung eines V4-Motors und die Zusammenarbeit mit Pramac sind zwei wichtige Eckpfeiler, damit dieses Vorhaben gelingt.

Lange hielt Yamaha am Reihen-Vierzylinder-Konzept fest, nun hat sich der japanische Hersteller doch für die Entwicklung eines V-Motors entschieden. Lin Jarvis, der noch bis Ende 2024 MotoGP-Chef bei Yamaha sein wird, hat am zweiten Misano-Wochenende den Entwicklungsstart für einen neuen Antrieb in V-Konfiguration bestätigt. Im Interview mit SPEEDWEEK.com betonte Technik-Chef Massimo Bartolini, dass sich das Projekt in einer sehr frühen Phase befinde, und man für die Umsetzung des Konzepts auch ein komplett neues Motorrad bauen müsse.

Yamaha-Ass Fabio Quartararo begrüßt die neuesten Entwicklungen bei seinem Arbeitgeber. Das Ziel des Franzosen ist es, die Marke, mit der er 2021 den Weltmeistertitel holte, wieder zurück an die Spitze zu bringen. Die jüngsten Fortschritte mit der M1 stimmen ihn zuversichtlich. Wann rechnet Quartararo damit, dass er das erste Mal eine Yamaha mit V4-Motor fahren wird, und was sind seine Erwartungen? «Das Testteam wird am V4 arbeiten. Wenn wir dann den Motor das erste Mal ausprobieren, werde ich eine Vorstellung davon haben. Das ist eine große Sache, in die Yamaha investiert. Es wird für sie eine große Herausforderung sein, aber ich bin mir sicher, dass wir damit einen Schritt machen werden», bekräftigte der 25-Jährige im Interview mit dem Sender ServusTV.

Eine weitere strategisch wichtige Entscheidung für Yamaha ist die zukünftige Zusammenarbeit mit dem Privatteam Pramac. «Wir haben viel mit Pramac und Paolo Campinoti gesprochen. Ich habe eine besondere Beziehung zu Paolo. Ich möchte es nicht als Privatteam bezeichnen, denn nur die Farben und die Sponsoren werden anders sein», meinte Quartararo. «Für mich ist es eine Erweiterung des Werksteams. Ducati hat einen großen Schritt gemacht, weil sie vier gleiche Bikes hatten. Es wird großartig sein, auch erfahrene Piloten wie Jack Miller und Miguel Oliveira – die bei KTM, Aprilia und Ducati waren – an Bord zu haben.»

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