MotoGP-Auftakt: Zwei Marquez an der Spitze

KTM-Ass Pedro Acosta: «Der beste Freitag seit langem»

Von Bernhard M. Höhne
Guter Start in den Thailand-GP: Platz 3 für Pedro Acosta

Guter Start in den Thailand-GP: Platz 3 für Pedro Acosta

KTM-Werkspilot Pedro Acosta konnte sich zum Auftakt des MotoGP-Wochenendes in Buriram direkt für das Q2 am Samstag qualifizieren. Seine neue RC16 machte ihm dabei den Job leichter als ihre Vorgängerin.

Platz 3 und damit der direkte Einzug in Q2. Das ist die Ausbeute des ersten Zeitfahrens im Jahr 2025 für Pedro Acosta. Am Vormittag hatte es im ersten freien Training in Buriram noch nicht danach ausgesehen. Dem neuen Teamkollegen von Brad Binder blieb da nur Rang 16, immerhin noch drei Plätze vor dem Südafrikaner. Doch dies sei auf einen fehlgeschlagenen Versuch bei Einstellungen der Elektronik zurückzuführen gewesen.

Tatsächlich bewertete der junge Spanier beide Sessions, freies Training und Zeitfahren, als sehr positiv: «Das war der beste Freitag, den ich seit langer Zeit hatte!» Das Motorrad sei ein wichtiger Faktor dabei gewesen, aber warum genau, das war dem 20-Jährigen selbst nicht genau klar: «Das Motorrad ist einfach besser als das vom letzten Jahr. Weshalb, das weiß ich an dieser Stelle selbst noch nicht genau.» 

Die RC16 sei jetzt gleichmäßiger zu fahren als ihre Vorgängerin: «Das Bike braucht einen flüssigeren Fahrstil. Damit können wir mehr Geschwindigkeit in die Kurve mitnehmen, so wie andere Motorräder im Feld das auch machen. Ich muss auch erst verstehen, wie ich das neue Motorrad richtig bewege. Eigentlich war mein Stil immer, einfach spät und hart zu bremsen und die Maschine dann einfach herumzureißen. Das neue Motorrad braucht aber den gegenteiligen Fahrstil: Sanfter bremsen und flüssiger in die Kurve rollen lassen. Wenn du 15 Jahre lang einen bestimmten Stil gewöhnt warst, dann ist es schwer, sich an etwas Neues zu gewöhnen.»

Tauschen möchte der Fahrer mit der Nummer 37 jedoch nicht: «Das neue Motorrad ist definitiv besser! Der Fahrer muss weniger leiden und das Motorrad fährt ruhiger. Es fühlt sich natürlicher an. So habe ich auch gute Zeitattacken fahren können, obwohl das im letzten Jahr noch mein größter Schwachpunkt war.»

Der sehr souveräne Einzug ins Q2 deutet darauf hin, dass dem KTM-Hoffnungsträger die Umgewöhnung zu gelingen scheint. Für den Rest des Rennwochenendes lasse er jedoch zunächst auf sich zukommen: «Lasst uns erstmal ein gutes Qualifying hinbekommen und dann schauen, was im Sprintrennen möglich ist. Ich habe noch keine Erwartungen.»

Im Hinterkopf von Acosta ist dagegen sicher der dritte Platz beim letzten Thailand-GP abgespeichert.

Ergebnisse MotoGP Buriram, Zeittraining:

1. Alex Márquez (E), Ducati, 1:29,020 min
2. Marc Márquez (E), Ducati, +0,052 sec
3. Pedro Acosta (E), KTM, +0,242
4. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +0,247
5. Franco Morbidelli (I), Ducati, +0,286
6. Joan Mir (E), Honda, +0,378
7. Raúl Fernández (E), Aprilia, +0,442
8. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +0,465
9. Ai Ogura (J), Aprilia, +0,577
10. Johann Zarco (F), Honda, +0,588
11. Maverick Viñales (E), KTM, +0,661
12. Brad Binder (ZA), KTM, +0,675
13. Francesco Bagnaia (I), +0,691
14. Jack Miller (AUS), Yamaha, +0,726
15. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati , +0,733
16. Luca Marini (I), Honda, +0,767
17. Alex Rins (E), Yamaha, +0,962
18. Miguel Oliveira (P), Yamaha, +0,965
19. Enea Bastianini (I), KTM, +1,145
20. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +1,249
21. Somkiat Chantra (T), Honda, +1,266
22. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, +2,004

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