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Jorge Lorenzo: «Wir werden unsere Trümpfe ausspielen»

Von Günther Wiesinger
Weltmeister Jorge Lorenzo

Weltmeister Jorge Lorenzo

Weltmeister Jorge Lorenzo hat in Valencia eine schwierige Aufgabe vor sich: Er muss 13 Punkte auf Marc Márquez wettmachen.

Jorge Lorenzo (26) hat die 250er-WM 2006 gewonnen und in der MotoGP-Weltmeisterschaft 2010 und 2012 triumphiert. Ob er auch in einem ungeraden Jahr Weltmeister werden kann, wird sich am Sonntag herausstellen.

Die Aufgabe des Yamaha-Stars ist nicht einfach: Er hat zwar mit sieben GP-Siegen in diesem Jahr einen Erfolg mehr auf dem Konto als Leader Marc Márquez., aber der spanische Landsmann braucht nur einen vierten Platz bei einem Sieg von Lorenzo. Dann ist er Weltmeister.

Und auch Márquez mag eher die geraden Jahre: 2010 gewann er die 125-ccm-Weltmeisterschaft, 2012 die Moto2-Weltmeisterschaft.

«Die letzten zwei Rennen in Australien und Japan waren sehr wichtig», räumt Lorenzo ein. «Auf Phillip Island haben wir durch den Fehler von Marc Glück gehabt. Ich war dort in der zweiten Rennhälfte sehr stark. Auch in Motegi ist uns ein aussergewöhnliches Rennen gewonnen, noch dazu im Honda-Land. Jetzt sind wir hier eingetroffen, und die Weltmeisterschaftschancen sind immer noch lebendig. Ich bin sehr stolz, dass wir diesen WM-Fight das ganze Jahr nie aufgegeben haben. Wir haben die meisten Siege. Wir sind sehr froh, jetzt noch alles umdrehen zu können.»

Lorenzo hat in zwei Rennen den Rückstand von 43 auf 13 Punkte reduziert. «Nach den Schlüsselbeinbrüchen in Assen und auf dem Sachsenring hat es ein bisschen gedauert, bis wir wieder stark genug waren, um Rennen gewinnen zu können. Ich war in der zweiten Rennhälfte oft nicht stark genug, ich bin mehrmals nur Dritter geworden... In Silverstone hat es geklappt. Aber da hatten wir bereits viel Rückstand. Aber ich bereue nichts. Ich werde aus diesen Fehlern für die Zukunft lernen. Jetzt haben wir diese Situation... Und wir werden unsere Trümpfe hier so gut wie möglich ausspielen.»

Lorenzo wird natürlich in Valencia auf Sieg fahren. Und dann braucht er die Hilfe von Fahrern wie Rossi und Crutchlow und eventuell Pedrosa, die Marc Márquez von den Top-4 fernhalten können...

Lorenzo: «Ich bin überzeugt, dass mir Valentino helfen wird, wenn er dazu in der Lage ist. Ich würde ihn auch sofort unterstützen, wenn er in einer ähnliche Situation wäre. Aber wichtig ist, dass ich hier schnell bin. Wenn du nicht schnell bist, verlierst du kostbare Punkte. Du musst am Freitag und Samstag konkurrenzfähig sein, und besonders im Rennen.»

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