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Phillip Island: Dani Pedrosa mit 20-Runden-Run

Von Gerraint Thompson
Beim WM-Lauf im Oktober überstanden die Bridgestone-Hinterreifen nur zehn Runden. Dani Pedrosa legte heute mit einer Neukonstruktion 20 Runden zurück.

Nach dem zweiten Testtag auf Phillip Island war Bridgestone-Rennchef Shinji Aoki die Erleichterung anzusehen. Jorge Lorenzo, Dani Pedrosa und Co. hatten mit den neu entwickelten Hinterreifen einige halbe Renndistanzen – und mehr – abgespult.

Da im Oktober die Temperaturen deutlich niedriger sein werden als jetzt, wurde bei der grössten Mittagshitze kaum gefahren.

Schon bei den ersten Probefahrten mit den 2013-Hinterreifen am Montag hat sich gezeigt, dass der Griplevel des im letzten Jahr extrem aggressiv gewesenen neuen Fahrbahnbelags bereits nachgelassen hat. Deshalb liegt Lorenzos Bestzeit von heute auch noch 1,234 sec über seinem Quali-Rekord von 2013.

Dani Pedrosa gelang mit 1:29,381 min die zweitbeste Zeit, er fuhr sie in der 20. von 58 Runden. Der letztjährige WM-Dritte erfüllte sogar einen Wunsch der Bridgestone-Techniker und legte einen Long-run über 20 Runden zurück. Die übliche Renndistanz in Australien beträgt 27 Runden.

«Heute haben wir zwei weitere neue Hinterreifen probiert», berichtete Pedrosa. «Sie unterscheiden sich in der Konstruktion von den letztjährigen Modellen. Bei der Mischung besteht kein Unterschied. Das Gefühl war mit diesen Reifen nicht gerade überwältigend. Wir haben dann trotzdem den besten Reifen von den ersten beiden Tagen ausgewählt und damit 20 Runden gedreht. Dieses Experiment hat gut funktioniert. Aber die Bridgestone-Techniker müssen jetzt die Daten auswerten und uns dann Feedback geben. Dann machen wir einen Plan für den dritten und letzten Tag.»

Testzeiten Phillip Island, Dienstag 4. März, 17.30 Uhr

1. Jorge Lorenzo, Yamaha, 1:29,133.
2. Dani Pedrosa, Honda, 1:29,381.
3. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:29,387.
4. Valentino Rossi, Yamaha, 1:29,516.
5. Cal Crutchlow, Ducati, 1:29,660.

Moto2

1. Tito Rabat, Kalex, 1:32,168.
2. Mika Kallio, Kalex, 1:32,698.
3. Nico Terol, Suter, 1:33,014.
4. Jordi Torres, Suter, 1:33,160

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