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Dani Pedrosa: «Der Arm ist wieder mein Freund»

Von Gerraint Thompson
Dani Pedrosa wirkt erleichtert – er hat seinen Stammplatz auf dem MotoGP-Podest zurückerobert. «Nach der Unterarm-OP habe ich jetzt wieder das übliche Vertrauen», sagt er.

Repsol-Honda-Werksfahrer Dani Pedrosa hat bei den letzten beiden MotoGP-WM-Rennen in Barcelona und Assen zwei dritte Plätze erkämpft und damit in der WM-Tabelle wieder mit dem Zweitplatzierten Rossi gleichgezogen.

Auf seinem Blog für den britischen TV-Sender «BT Sport» schreibt der dreifache Weltmeister (einmal 125 ccm, zweimal 250 ccm) jetzt, dass er langsam spürt, wie das alte Selbstvertrauen zurückkehrt, das er vor der Unterarm-OP (am Dienstag nach dem Jerez-GP bei Dr. Mir) hatte.

Pedrosa, der in Montmeló von der Pole-Position losfuhr: «Ihr könnte euch vorstellen, wie happy ich zuerst einmal mit dem Rennen in Catalunya war. Aber es geht nicht nur ums Glücklichsein, es geht auch um das Selbstvertrauen. Ich sehe jetzt, dass der Arm wieder mein Freund geworden ist.»

«Besonders wenn ich das Rennen von Catalunya noch einmal auf Video anschaue, dann erinnert mich das an die Motorradrennen, die ich mir in den frühen 1990er-Jahren angeschaut habe. Das waren die grossen Kämpfe zwischen Doohan, Schwantz, Rainey, Gardner, Lawson und so weiter. Da waren oft vier bis fünf Fahrer von der ersten Runde an in der Spitzengruppe, alle kämpften unermüdlich, man erlebte grossartige Überholmanöver bis zur letzten Runde und letzten Kurve. Es war einmalig, das anzuschauen.»

Pedrosa verlangte WM-Leader Marc Márquez in Barcelona alles ab, doch nach einer Kollision in der letzten Runde verspielte er die Siegchance, er musste einen Umweg fahren – Rossi brauste vorbei auf Platz 2 hinter Márquez. In Assen stritt Dani gegen Aleix Espargaró um den dritten Platz – mit Erfolg.

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