MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Marc Márquez (Platz 1): Sturz, Respekt und Zuversicht

Von Günther Wiesinger
Marc Márquez

Marc Márquez

Marc Márquez stürzte am Samstagvormittag, liess sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen – und eroberte die zehnte Pole-Position 2014.

Zehnte Pole-Position beim zwölften Grand Prix der Saison – Weltmeister und Repsol-Honda-Werkspilot Marc Márquez (21) gab sich auch beim Silverstone-GP bisher keine Blösse.

Selbst ein Ausrutscher in der langsamen Kurve der Piste im dritten freien Training Samstagfrüh brachte ihn nicht aus der Fassung.

«Aber das Qualifying war nicht einfach, weil es schwierig war, genug Temperatur in den Vorderreifen zu bringen», schilderte Marc. «Ich hatte in der ersten Runde im Quali etwas Respekt deswegen... Aber ich habe mich dann gut überwinden können. Ich habe vom Beginn weg gepusht. Für das Rennen ist am Wichtigsten, dass wir einen guten Rhythmus haben. Ich fühle mich hier vom ersten Training an wohl mit dem Motorrad. Wir haben das Set-up für die Bodenwellen verbessert, ich fühle mich dort jetzt sicherer. Für den Sonntag hoffe ich einfach, dass es trocken und sonnig ist, dass wir ein gutes Rennen erleben und um den Sieg fighten können.»

Was konnte der WM-Leader zum Crash am Vormittag erzählen? Márquez: «Es ist die langsamste Stelle der Piste, dort probierst dort immer noch schneller zu fahren... Aber dann habe ich gespürt, dass ich dort zu schnell unterwegs war, ich habe vorne noch einmal gebremst, dann ist das Vorderrad weggerutscht. Aber es war harmlos. Jetzt weiss ich wenigstens, wo in dieser Kurve wirklich das Limit ist. Wenn ich schneller fahren würde, würde ich wieder runterfallen.»

Der Silverstone Circuit gefällt den MotoGP-Assen, aber der Belag wird von Jahr zu Jahr holpriger. «Ja, das ist richtig», erklärte der Honda-Star. «Die Grösse der Piste ist perfekt für MotoGP. Wir können die ganze Power nützen. Es stimmt aber, dass der Belag schlechter ist als im Vorjahr. Und es gibt fast nirgends mehr Bodenwellen als hier. Aber die Verhältnisse sind für alle Fahrer gleich. Wir müssen uns auf das beste Set-up konzentrieren, damit die Bodenwellen bestmöglich geschluckt werden.»

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