MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Shuhei Nakamoto: «Stoner wird nicht zurückkommen!»

Von Sharleena Wirsing
Immer wieder tauchen Gerüchte über eine Rückkehr von Casey Stoner in die MotoGP-Klasse auf. Doch der Australier widerstand erneut der Versuchung durch Honda.

Die Comeback-Gerüchte um Casey Stoner entstanden bereits kurz nach seinem Rücktritt 2012 und reißen bis heute nicht ab. Doch nach 45 Grand-Prix-Siegen, 89 Podestplätzen, 43 Pole-Positions und zwei MotoGP-Titeln schlug Stoner die Tür hinter seiner MotoGP-Karriere zu. Scheinbar endgültig.

Auch als der Weltmeister von 2007 (Ducati) und 2011 (Honda) im Oktober die Werks-Honda in Motegi testete, scheitere Shuhei Nakamotos Versuch, den Australier zu einem Comeback zu überreden.

HRC-Vizepräsident Nakamoto erklärte gegenüber «MCN». «Ich fragte Casey nach mehr Tests, um zu sehen, ob er wieder Rennen fahren will. Zu den Rennen sagte er sofort nein, aber beim Thema Testfahrten lächelte er. In Motegi war er überrascht, dass er auch nach einem Jahr ohne auf einem Motorrad zu sitzen, noch schnell war. Vielleicht kann ich ihn also überreden, wieder zu testen.»

Auf die Frage nach einem echten Comeback von Stoner sagte Nakamoto: «Ich habe ihm ein Vollzeit-Comeback angeboten, weil Wildcard-Einsätze keinen Sinn machen. Doch das wird nicht passieren. Viele haben erwartet, dass Casey zurückkommt, aber das wird er nicht. Daher muss auch nicht mehr darüber diskutiert werden.»

Stoner hat gute Gründe, nicht in die MotoGP-WM zurückzukommen. Er verabscheut die Presse und das Leben in der Öffentlichkeit. Dies nahm er nur als Mittel zum Zweck für seine Karriere in Kauf. Zudem wäre sein Denkmal zerstört, wenn er gegen Überflieger Marc Márquez und seine alten Gegner Rossi und Lorenzo versagt. Stoner wird wohl weiterhin sein ruhiges Leben in Australien mit seiner Familie führen.

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