MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Andrea Iannone (Rang 1): «Stolz auf diese Runde»

Von Günther Wiesinger
Ducati-Werkspilot Andrea Iannone holte in Mugello für die Roten die Kastanien aus dem Feuer – Pole-Position! Aber die läduerte Schulter macht ihm Sorgen.

Erste Pole-Position für Ducati seit dem Japan-GP in Motegi 2014, damals glänzte Andrea Dovizioso.

In Mugello schlug heute Andrea Iannone zu, es war seine erste in der MotoGP-Klasse und natürlich auch seine erste bei Ducati.

«Das ist ein unglaublicher Tag für mich, ein ganz besonderer Augenblick», freute sich der waghalsige Italiener. «Schön ist es natürlich, dass mir dieser Erfolg ausgerechnet in Italien und auf einem italienischen Motorrad gelungen ist. Und ich bin stolz, denn diese Runde in 1:46,4 min war wirklich schnell, ein inoffizieller Rundenrekord. Aber dieses Qualifying war schwierig für mich, denn meine linke Schulter ist seit dem Crash und der Luxation hier vor die Wochen nicht im besten Zustand. Sie ist jedenfalls nicht zu 100 Prozent in Ordnung. Aber die Situation lässt sich nicht ändern, ich will positiv denken.»

Iannone weiss, dass die 22 Rennrunden extrem beschwerlich werden für ihn. «Dazu kommt, dass Jorge und Dovi eine starke Pace haben, sie sind wirklich stark. Aber ich habe mich heute mit dem zweiten Motorrad bei der Pace auch um 0,2 sec pro Runde gesteigert, das ist wichtig. Aber meine Schulter ist nicht widerstandsfähig genug für viele harte Fights, fürchte ich.»

Die italienischen Fans werden morgen aus den Häuschen geraten, wenn Iannone und Doviziso mit den Ducati in der ersten Reihe Platz nehmen und Valentino Rossi, der WM-Leader aus Reihe 3 ins Rennen geht.

«Ja, Valentino dürfen wir nicht unterschätzen, er wird im Rennen sicher ganz vorne mitmischen», ist sich «Crazy Joe» bewusst. «Aber ich hoffe, dass mir ein guter Start gelingt, denn Jorge wird ein sehr gefährlicher Gegner. Aber ich will unbedingt aus der ersten Kurve als Spitzenreiter rausfahren.»

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