MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Sensationell: Valentino Rossi stürmt zur Assen-Pole!

Von Sharleena Wirsing
Erstmals seit dem Valencia-GP 2014 steht Valentino Rossi wieder an der Spitze der Startaufstellung. Der WM-Leader musste seine Qualifying-Schwäche ausmerzen, in Assen war er damit äußert erfolgreich.

Die Top-10 nach den ersten drei Trainings zogen direkt in das Qualifying 2 ein. Im Q1 setzten sich Aleix Espargaró (Suzuki) und Danilo Petrucci (Ducati) durch. Im Qualifying 2 wurden ab 14:35 Uhr die Startplätze 1 bis 12 vergeben.

Im 15-minütigen Q2 sollte sich zeigen, ob WM-Leader Valentino Rossi beim Assen-GP seinen schwachen Qualifying-Leistungen ein Ende setzen kann. Zunächst stürmte Marc Márquez an die Spitze vor Andrea Dovizioso und Jorge Lorenzo. Rossi stand auf Platz 8.

Cal Crutchlow startete einen Angriff auf Márquez, doch es reichte nur für Rang 2 vor Dovizioso und Lorenzo. Dann legte auch Rossi rote Sektorzeiten vor, er schob sich auf den fünften Platz.

Mit 1:33,005 min hatte Marc Márquez den Pole-Rekord von Casey Stoner aus dem Jahr 2012 bereits gebrochen. Hinter dem Weltmeister lagen Crutchlow, Lorenzo, Dovizioso und Rossi.

In den letzten drei Minuten schoss Suzuki-Star Aleix Espargaró an die Spitze, er stand bereits 2014 in Assen auf der Pole.

Zahlreiche Fahrer legten rote Sektorzeiten vor. Altmeister Valentino Rossi schoss an Espargaró und Pedrosa vorbei an die Spitze.

Rossis Zeit von 1:32,627 min blieb unangetastet. Die Gegner fanden keine Antwort auf den Bestzeit des neunfachen Weltmeisters.

Der Altmeister hat es geschafft, seine Achillesferse in Assen zu überwinden. Er steht erstmals seit Valencia 2014 wieder auf der Pole-Position. Hinter WM-Leader Rossi reihten sich Aleix Espargaró, der 0,231 sec einbüßte, Marc Márquez, Dani Pedrosa, Pol Espargaró und Andrea Iannone ein.

Jorge Lorenzo, der die letzten vier Rennen in Folge gewann und nur mehr einen Punkt hinter Rossi liegt, erreichte nur Startplatz 8 mit 0,4 sec Rückstand auf seinen Movistar-Yamaha-Teamkollegen.

«Es war wichtig, dass ich am ersten Tag gut in das Wochenende startete. Eine Pole-Position ist immer etwas Besonderes. Zudem ist sie für das Rennen am Samstag sehr wichtig», freute sich Rossi.

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