MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Danilo Petrucci: WM-Leader Rossi war in Reichweite

Von Ivo Schützbach
Im Regen des Silverstone-GP brauste Danilo Petrucci (Octo Pramac Ducati) auf den fabelhaften zweiten Platz, das MotoGP-Rennen in Misano beendete er bei schwierigen Bedingungen auf Platz 6 – als bester Ducati-Fahrer!

Rang 6 als bestes Ergebnis im Grand Prix an der Riviera Rimini wertete bei Ducati niemand als Erfolg. Dass dann auch noch ausgerechnet Privatfahrer Danilo Petrucci aus dem Team Octo Pramac dieses Ergebnis ablieferte und nicht die Werksfahrer Andrea Iannone (7.) oder Andrea Dovizioso (8.), machte es für den Hersteller aus Borgo Panigale umso bitterer.

Wobei viel den wechselhaften Bedingungen geschuldet ist: Auf den Zieleinlauf Marc Márquez (Repsol Honda) vor Bradley Smith (Yamaha Tech3) und Scott Redding (Estrella Galicia 0,0 Marc VDS) hat sicher kaum jemand gewettet. Die sich ständig ändernden Bedingungen mit Wechseln von Trocken- auf Regenreifen und wieder zurück bot Spannung pur.

Petrucci bewies einmal mehr, dass er bei schwierigen Verhältnissen zur Stelle ist, zwei Wochen zuvor war er im Regen von Silverstone auf den umjubelten zweiten Platz gerast.

«Ein großartiges Ergebnis», freute sich der Italiener über Rang 6, knapp zwei Sekunden hinter WM-Leader Valentino Rossi. «Hätte ich es besser machen können? Sicher, es geht immer besser. Ich hätte mein Motorrad ein paar Runden früher wechseln können, aber wenn du weit vorne fährst, dann ist eine solche Entscheidung schwierig. Deshalb bedauere ich auch nichts und genieße lieber diesen sechsten Platz.»

In der MotoGP-Weltmeisterschaft liegt der 24-Jährige nach 13 von 18 Rennen auf dem guten achten Platz, von den Nicht-Werksfahrern ist lediglich der WM-Fünfte Bradley Smith besser.

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