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Andrea Iannone (Ducati): «Im Alltag kaum Schmerzen»

Von Sharleena Wirsing
Andrea Iannone stand den Aragón-GP trotz seiner Schulterverletzung tapfer durch und erzielte den vierten Platz. Doch nun muss er die drei Übersee-Rennen meistern.

In Aragón fand sich Andrea Iannone nach dem Sturz von Weltmeister Marc Márquez auf Rang 2 hinter Jorge Lorenzo wieder. Der Ducati-Werkspilot konnte sich jedoch nicht lange gegen Dani Pedrosa und Valentino Rossi wehren, was zum Teil auf seine Schulterverletzung zurückzuführen war. Den Rest des Rennens fuhr der Italiener auf Rang 4 – mit großem Vorsprung auf seinen Teamkollegen Andrea Dovizioso.

Iannone verlor trotz großer Schmerzen, er hatte sich vor dem Aragón-GP zum zweiten Mal in diesem Jahr die linke Schulter ausgekugelt, nur 7,8 sec auf den Sieger. «Im Vergleich zu meiner ersten Schulterverletzung in diesem Jahr, ist diese besser erträglich. Wenn ich nicht auf dem Bike sitze, habe ich im normalen Alltag kaum Schmerzen. Wenn ich mich jedoch auf das Bike schwinge, dann werden die Schmerzen groß. In Aragón war das noch schlimmer, denn einige Kurven werden bereits in leichter Schräglage angebremst. Wenn ich pushte, hatte ich Schmerzen.»

«Ich war enttäuscht, dass ich mit Pedrosa und Rossi nicht mithalten konnte», sagte Iannone nach dem Rennen. «Ich dachte, dass ich deren Pace habe und mit ihnen kämpfen kann, aber sie fuhren ein bisschen schneller.»

Nun folgen in einem Monat drei Rennen in Japan, Australien und Malaysia. Den Übersee-Trip wird Iannone wohl nur mit starken Schmerzmitteln und viel Tapferkeit überstehen. Eine Operation der angeschlagenen linken Schulter wird nach dem Saisonfinale in Valencia wohl unumgänglich sein.

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