MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Katar: Petrucci fliegt heim, Redding stand im Weg

Von Antonio Gonzalez
Scott Redding

Scott Redding

Das Team Octo Pramac Yakhnich Ducati musste im MotoGP-Qualifying in Katar eine herbe Schlappe einstecken. Scott Redding nur auf Startplatz 12, Andrea Iannone beschimpfte ihn wütend.

Donnerstag und Freitag biss Danilo Petrucci auf die Zähne, dann packte er ein. Die seit dem Australien-Crash lädierte rechte Hand verursacht zu starke Schmerzen. Der Italiener ist bereits auf dem Weg nach Hause, am Montag wird er sich weiteren medizinischen Checks unterziehen. Sein Team Octo Pramac Yakhnich Ducati will wissen, wie der 25-Jährige schnellst möglich fit wird.

Damit war Scott Redding im MotoGP-Qualifying der einzige Pramac-Vertreter. Der Engländer hatte sich direkt für Q2 qualifiziert, landete in diesem aber auf dem letzten Platz: nur vierte Startreihe, Rang 12.

Zu allem Übel stand er auch noch Ducati-Werksfahrer Andrea Iannone (4.) im Weg, was diesen höchstwahrscheinlich die erste Reihe gekostet hat. Der Italiener beschwerte sich entsprechend gestenreich und musste von Ducati-Teammanager Davide Tardozzi beruhigt werden.

«Ganz klar, ich hätte mehr zeigen können», gestand Redding angesichts 0,965 sec Rückstand auf Polesetter Jorge Lorenzo (Movistar Yamaha). «Ich will aber gar nicht zu viel darüber nachdenken, was geschehen ist. Vor allem deshalb, weil mir zwei Stürze an einem Rennwochenende nie zuvor unterlaufen sind. Ich hadere etwas mit dem Vorderrad, mein Vertrauen habe ich deshalb aber nicht verloren.»

«Ich muss jetzt daran denken, dass das Rennen meine Stärke ist», macht sich der Ducati-Pilot Mut. «Gleichzeitig muss ich daran arbeiten, dass meine Rundenzeiten besser werden. Ich bin überzeugt davon, dass wir uns im Rennen gut schlagen können, mein Gefühl mit gebrauchten Reifen ist ordentlich. Ich muss nur gleichmäßig gute Rundenzeiten fahren, wie ich es im Katar-Test getan habe. Wir müssen uns die Daten genau anschauen. Ich vermute, es ist eine Frage der Details.»

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