MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Pol Espargaró (Yamaha/5.): WM-Rang 6 zurückerobert

Von Sharleena Wirsing
Tech3-Yamaha-Pilot Pol Espargaró hinter Andrea Iannone

Tech3-Yamaha-Pilot Pol Espargaró hinter Andrea Iannone

Nachdem Andrea Iannone WM-Leader Jorge Lorenzo aus dem Rennen befördert hatte, nutzte Tech3-Yamaha-Pilot Pol Espargaró die Gunst der Stunde und sicherte Platz 5. Bradley Smith schied vorzeitig aus.

Mit Platz 5 vor Cal Crutchlow war Pol Espargaró in Barcelona der beste Satelliten-Pilot. «Obwohl ich mit meiner Leistung wirklich zufrieden bin, muss ich sagen, dass es ein schwieriges Wochenende war. Das Rennen war eine besondere Herausforderung. Doch mein Hauptziel bestand darin, den Grand Prix für Luis zu fahren, also gab ich 200 Prozent.»

Während sich fast alle Fahrer vorne und hinten für die härteste Reifenvariante entschieden hatten, setzte der leichte Honda-Pilot Dani Pedrosa den Medium-Hinterreifen ein. Die Tech3-Yamaha-Piloten Espargaró und Smith wählten vorne und hinten die Medium-Mischung. «Als ich in der Startaufstellung stand, was ich mir ein bisschen unsicher, welchen Hinterreifen ich einsetzen sollte. Ich war das gesamte Wochenende auf dem Medium-Reifen unterwegs, aber das restliche Feld außer Bradley und Dani hatten sich für den harten Hinterreifen entschieden. Der Medium-Reifen war definitiv die richtige Wahl, denn ich war in den ersten Runden nach dem Start stark, dann konnte ich den Vorsprung auf Cal halten und pushte bis zum Ende.»

Da Suzuki-Pilot Aleix Espargaró punktelos blieb, rückte sein jüngerer Bruder Pol wieder auf Gesamtrang 6 nach vorne. «Rückblickend war es die richtige Entscheidung, den Grand Prix fortzusetzen», ist Espargaró überzeugt. «Wir haben gezeigt, dass wir in unserem Sport eine große Familie sind. Wir mussten mit der Safety Commission wichtige Entscheidungen treffen, um der Welt zu zeigen, dass wir uns darum kümmern und eine Einheit sind. Er wird immer in unseren Gedanken sein und wir werden seiner Familie unsere Liebe zeigen.»

Nachdem er in Barcelona durch einen technischen Defekt leer ausging, liegt Bradley Smith in der Gesamtwertung nun gleichauf mit den Aprilia-Piloten Stefan Bradl und Alvaró Bautista. «Ich merkte sofort, dass mit dem Bike etwas nicht stimmte, obwohl ich nicht sofort erkannte, was es war. Ich habe viele Positionen verloren und hatte beim Abbremsen Probleme. Nun müssen wir untersuchen, woher die Probleme kamen. Das Tech3-Team wird das Problem nun beheben, denn am Montag liegt ein wichtiger Test vor uns.»

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