MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Jorge Lorenzo (2.): «Vielleicht zu aggressiv»

Von Sharleena Wirsing
Jorge Lorenzo auf der Yamaha M1 in Brünn

Jorge Lorenzo auf der Yamaha M1 in Brünn

«Die Rundenzeit von Marc war beeindruckend», musste Jorge Lorenzo nach Platz 2 im MotoGP-Qualifying eingestehen. Bei trockenen Bedingungen sieht er sich für das Rennen jedoch bestens gerüstet.

Jorge Lorenzo katapultierte sich im MotoGP-Qualifying von Brünn mit 1:54,959 min umgehend an die Spitze. Damit war der Weltmeister bereits schneller als die Pole-Zeit von 2015, die bei 1:54,989 min lag. Lorenzo jagte mit der Yamaha M1 erneut mit Sektor-Bestzeiten um die tschechische Strecke. Mit 1:59,849 min, konnte er seine eigene Bestzeit übertreffen und Márquez um 0,441 sec distanzieren. Doch Márquez brannte in letzter Sekunde mit 1:54,596 min eine Fabelzeit in den Asphalt. Er war 0,253 sec schneller als Lorenzo.

«Nachdem ich am Morgen eine sehr gute Rundenzeit gefahren war und danach noch schneller war, hatte ich erwartet, am Nachmittag viel schneller zu sein. Mit dem zweiten Reifensatz war ich aber vielleicht zu aggressiv, bremste zu spät und zog das Gas zu schnell auf. Ich konnte mich im Vergleich zu meiner ersten schnellen Runde nicht genug steigern», räumte der Weltmeister ein.

«Die Rundenzeit von Marc war beeindruckend, er war wirklich, wirklich schnell», ist Lorenzo bewusst. «Ich hatte nicht erwartet, dass er so schnell sein würde. Das war wirklich beeindruckend. Vielleicht gaben ihm auch die Fahrer vor ihm den letzten Schub. Ich hätte natürlich gerne die Pole-Position geschafft, doch auch der zweite Platz ist für den Sonntag eine gute Ausgangslage, denn wir wissen, dass wir eine gute Pace auf gebrauchten Reifen haben. Wir sind in der Lage, im Rennen eine konstante Pace zu halten. Nun müssen wir abwarten, wie das Wetter aussieht. Wenn das Rennen im Trockenen stattfindet, dann sind wir sehr gut vorbereitet», ist der 28-Jährige Mallorquiner überzeugt.

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