MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Jonathan Rea verwundert: Bestzeit, aber nur Platz 2

Von Ivo Schützbach
Jonathan Rea auf seiner Kawasaki ZX-10RR

Jonathan Rea auf seiner Kawasaki ZX-10RR

Am ersten Trainingstag der Superbike-WM in Imola fuhren Jonathan Rea und Chaz Davies in ihrer eignen Liga und waren die einzigen Fahrer mit einer Zeit unter 1:47 min. Sie fuhren sogar die identische Rundenzeit.

Mit 1:46,686 min fuhren die Jonathan Rea und Chaz Davies identische Rundenzeit im FP3 und beendeten den ersten Trainingstag in Imola an der Spitze. Davies wurde als Erster gewertet, Rea landete somit auf Rang 2. Denn fahren zwei Piloten dieselbe Zeit, entscheidet die zweitbeste Zeit über die Reihenfolge in der Zeitenliste. Den Drittplatzierten Marco Melandri distanzierten sie um 0,440 sec.

Es ist ein seltener Anblick, zwei Superbike-Asse mit derselben Rundenzeit an der Spitze zu sehen. «Das ist ziemlich cool», lachte der 31-jährige Kawasaki-Pilot. «Für mich spielt das aber keine Rolle, wichtig ist mein Gefühl für das Bike. Ich weiß nicht, warum Chaz auf Platz 1 steht. Wegen der Initialen? Weil CD vor JR kommt? Denn auch meine zweitbeste Runde war sehr schnell. Ich dachte immer, dass der auf Platz 1 landet, der die Zeit zuerst schafft. Das ist aber nur ein Detail. Wichtig ist, dass wir beim Brünn-Test intensiv gearbeitet haben. Wir haben das Bike in eine ganz andere Richtung abgestimmt, die wir zuvor noch nie ausprobiert hatten. Das Set-up hatten wir seitdem im Kopf und haben es nicht mehr drastisch verändert. Ich baute einfach meinen Rhythmus auf und konzentrierte mich auf die richtigen Schaltvorgänge. Wir erlebten nämlich Probleme mit dem Kettenrad. Zudem lieferte Pirelli einen kleineren und einen größeren Reifen, die Unterschiede machten. Der größere machte die Richtungswechsel schwieriger. Wir müssen sie nochmals vergleichen, bevor wir uns für den Rennreifen entscheiden.»

Vor den beiden Superbike-Läufen in Imola liegt Rea 30 Punkte vor Davies. «Die Grundabstimmung ist meiner Meinung nach schon recht gut, wir arbeiten an den Details. In Brünn funktionierte die Grundabstimmung gut, hier haben wir sie kaum verändert. Das gibt mir Selbstvertrauen. Um ehrlich zu sein, habe ich in einer Kurve beim Kurvenwechsel von links zu rechts bergab etwas viel Spiel auf der Bremse, aber die Bremskraft kommt trotzdem, wenn das passiert.»

«In Brünn konzentrierten wir uns vor allem auf die Balance der Maschine. In diesem Jahr hatten wir noch keine Teile für Tests. Kawasaki war bislang recht langsam bei der Entwicklung seit Saisonbeginn. Sonst pushen sie, aber seit Saisonbeginn gab es keine neuen Teile. Ich wollte eigentlich behaupten, wir hätten einen neuen Motor. Aber das ist Blödsinn», lachte Rea.

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