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Johnny Rea (2./3.): «Musste das hohe Risiko beenden»

Von Ivo Schützbach
Jonathan Rea (1) gegen Alvaro Bautista

Jonathan Rea (1) gegen Alvaro Bautista

Bei der Superbike-WM in Assen wurde Weltmeister Jonathan Rea (Kawasaki) zum elften Mal in Folge von Alvaro Bautista (Ducati) geschlagen. Im zweiten Lauf war auch Michael van der Mark (Yamaha) schneller.

Bis inklusive 2015 wurden in der Superbike-WM traditionell beide Rennen am Sonntag ausgetragen. Nach der witterungsbedingten Absage des Samstag-Rennens in Assen (Schnee!) wurde für Sonntag das Programm angepasst: Statt des Sprintrennens wurde um 11 Uhr ein Lauf über die volle Distanz gefahren, außerdem das zweite normale Rennen um 14 Uhr.

«Ich habe es genossen», grinste Jonathan Rea, der im ersten Rennen zum zehnten Mal in Folge Ducati-Star Alvaro Bautista unterlag. «Zwei Rennen an einem Tag, das ist wie in den guten, alten Superbike-Tagen. Der einzige Unterschied zum normalen Ablauf war für mich, dass ich weniger Zeit fürs Mittagessen und die Vorbereitung auf Rennen 2 hatte. Das war nichts Außergewöhnliches, wir waren nur 15 Minuten später fertig, als wir es mit dem Sprintrennen gewesen wären.»

Im zweiten Rennen unterlag der Nordire nicht nur zum elften Mal in Folge Bautista, sondern außerdem Michael van der Mark aus dem Yamaha-Werksteam. In jedem Rennen zuvor kam Rea 2019 als Zweiter ins Ziel!

«Ich habe dieses Wochenende unser Potenzial ausgeschöpft», ist der vierfache Weltmeister überzeugt. «In einigen Abschnitten waren wir stärker als Alvaro, in anderen schwächer. Dass die Rückstände auf Bautista geringer ausfielen als in den vorherigen Rennen, ist nur wegen des Streckencharakters in Assen. Wir verlieren in jeder Beschleunigungsphase. In unserem Zweikampf zu Beginn von Rennen 2 fühlte ich mich gut, da konnte ich fahrerisch den Unterschied ausmachen. Mir wurde aber bald klar, dass das zu nichts führt.»

Rea war von Startplatz 8 (!) innerhalb von vier Kurven an die Spitze geprescht, dort konnte er sich fünf Runden vor dem überragenden WM-Leader auf seiner V4R halten. «Dann sagte mir der rationale Teil meines Gehirns, dass ich aufhören muss Risiken einzugehen, sonst wäre ich gestürzt. Also ließ ich mich etwas zurückfallen und brachte mit dem Motorrad das heim, was möglich war.»

Nach sehenswerten Kämpfen in den letzten Runden fehlten Rea im Ziel nur 0,018 sec gegen van der Mark, der sich zur Freude der niederländischen Fans auf dem Zielstrich durchsetzte.

In der Gesamtwertung liegt Rea nach 11 von 38 Rennen 53 Punkte hinter Bautista, der bereits 236 vorweisen kann.

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