MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Scott Redding traut Toprak Razgatlioglu MotoGP-WM zu

Von Kay Hettich
Scott Redding gab Razgatlioglu schon in Australien ein Kompliment

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Nach fünf Jahren MotoGP hat sich Scott Redding über die britische Superbike Serie wieder aufgebaut und fährt als Ducati-Werkspilot die Superbike-WM 2020. Als Kenner beider Welten analysiert er Toprak Razgatlioglu.

Die MotoGP ist der Traum eines jeden Motorradrennfahrers, aber nur die wenigsten können sich in der Königsklasse etablieren. Für Scott Redding war nach fünf Jahren mit Honda, Ducati und Aprilia Feierabend.

Der Brite startete eine neue Karriere in der Superbike-Kategorie und gewann 2019 die umkämpfte britische Serie (BSB). Als Ducati-Werkspilot sitzt der 27-Jährige in dieser Saison auf einem der besten Bikes und erreichte an seinem ersten Rennwochenende mit der V4R dreimal den Sprung als Dritter auf das Podium.

Dabei lerne Redding seine neuen Rivalen kennen, unter anderem den vier Jahre jüngeren TopRak Razgatlioglu. Der Türke wechselte im Winter ins Pata Yamaha Werksteam und gewann den ersten Superbike-Lauf auf Phillip Island.

«Toprak hat mich ziemlich beeindruckt», gab Redding bei BT Sports zu. «Wenn man einen anderen Fahrer vor sich hat, sieht man, was er besser kann und was man selbst besser macht. Ich kratzte mich am Kopf, als ich sah, wie quer er fuhr und wie das Hinterrad beim einbiegen in die Kurve in der Luft war.»

Redding zweifelt nicht daran, dass Razgatlioglu auch in der MotoGP erfolgreich sein würde.

«Er ist einer der Fahrer, die es weit bringen können. Er ist noch jung und steckt noch mitten in der Entwicklung», meinte der Brite anerkennend. «Es ist selten, dass ein Superbike-Pilot in die MotoGP kommt und großartiges leistet. Ich erinnere mich an Crutchlow und Spies. Heute wird es jedoch immer schwieriger, an die Spitze zu kommen.»


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