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Trotz Corona-Krise: Aprilia-Team plant Wildcards

Von Kay Hettich
Christophe Ponsson beim Portimao-Test

Christophe Ponsson beim Portimao-Test

Die befürchtete Pleitewelle von Teams im Zuge der Corona-Pandemie scheint auszubleiben. Das Aprilia Nuova M2-Team hält sogar an seinen Wildcard-Plänen mit Chris Ponsson in der Superbike-WM 2020 fest.

Als verlängerter Arm von Aprilia bestritt Nuova M2 viele Jahre die Superstock-1000, Pläne zum Aufstieg in die Superbike-WM ließen sich aus Kostengründen jedoch nicht verwirklichen. Als die beliebte Stock-Serie abgeschafft wurde, konzentrierte sich das italienische Team auf die nationale Superbike-Serie.

Doch im Dezember 2019 kündigte Nuova Pläne für die Rückkehr ins Paddock der Superbike-WM an – mit Pilot Chris Ponsson waren mehrere Gaststarts geplant. Bei den Wintertests in Jerez im November 2019 und Januar 2020 war der Franzose bereits dabei und auch in Portimão.

Für die Gaststarts waren die Meetings in Imola, Misano sowie Magny-Cours naheliegend. Doch der ursprüngliche Kalender wurde wegen der Corona-Pandemie über den Haufen geworden. Imola wurde abgesagt, Magny-Cours und Misano sind nun im Oktober bzw. November vorgesehen.

Grundsätzlich hat sich an den Plänen jedoch nichts geändert, bestätigte Ponsson gegenüber Motosprint.

«Ich bestätige die bereits angekündigten Pläne: Ich werde mit einer Aprilia RSV4 am CIV Superbike teilnehmen und mit Nuova M2 Racing sind auch einige Wildcards in der Weltmeisterschaft vorgesehen», so der 24-Jährige. »Wir müssen abwarten, welche Meetings das sein werden. Die Neuordnung des Kalenders zwingt uns abzuwarten, bis wir das entscheiden können. Alles hat sich verzögert, aber ich hoffe, dass wir die zu Beginn der Saison eingegangenen Verpflichtungen einhalten.»


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